Türkei hofft vergeblich - vierte EM für Kroatien

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Kroatien fährt zur EM 2012

Zagreb - Die Türkei hat das Wunder von Zagreb verpasst und Kroatien das Ticket für die EM 2012 überlassen. Vier Tage nach dem 0:3 kamen die Türken im Rückspiel nicht über ein 0:0 hinaus.

Zagreb (SID) - Die Türkei hat das Fußball-Wunder von Zagreb verpasst und Kroatien das Ticket für die EM-Endrunde 2012 überlassen müssen. Vier Tage nach dem 0:3 in Istanbul kamen die Türken im Play-off-Rückspiel in Zagreb nicht über ein 0:0 hinaus. Während Nationaltrainer Guus Hiddink damit so gut wie sicher seinen Platz auf der Bank des WM-Dritten von 2002 räumen muss, dürfen sich die Kroaten über ihre vierte Teilnahme an einer EM-Endrunde freuen.

Vor 31.000 Zuschauern im Maksimir-Stadion hätten die Türken beinahe einen Traumstart erwischt. Selcuk Inan traf in der siebten Minute mit einem Distanzschuss nur den Pfosten, Angreifer Kazim Kazim konnte auch den Abpraller nicht im Tor versenken.

Nach der Schrecksekunde übernahm Kroatien aber immer mehr die Kontrolle. Das Team des ehemaligen Bundesliga-Profis Slaven Bilic konnte jedoch ebenfalls eine Großchance vor der Pause nicht nutzen. Mario Mandzukic vom VfL Wolfsburg, der genau wie sein Münchner Sturmkollege Ivica Olic im Hinspiel getroffen hatte, schoss aus zehn Metern freistehend weit übers Tor.

"Es ist fast unmöglich, das noch zu schaffen", hatte der 65 Jahre alte Niederländer Hiddink vor dem vielleicht letzten Spiel seiner Trainerkarriere gesagt - und angeblich bereits mit Abfindungsverhandlungen mit dem türkischen Verband begonnen. Auf der Liste möglicher Nachfolgekandidaten soll angeblich auch der Name des Ex-Bundestrainers Berti Vogts stehen.

Auch nach der Pause ließen die Kroaten nichts anbrennen. Neben Mandzukic und Olic, der ab der 62. Minute für den Dortmunder Ivan Perisic Platz machte, waren noch die Bundesliga-Legionäre Danijel Pranjic (Bayern München) und Gordon Schildenfeld (Eintracht Frankfurt) im Einsatz. Die Türken mit Ömer Toprak (Bayer Leverkusen), Gökhan Töre (Hamburger SV) und dem ehemaligen Bayern-Profi Hamit Altintop (Real Madrid) mühten sich vergeblich.

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