Triathlontrainingslager T3 auf Teneriffa

Erfahrungen im Triathlon-Trainingslager T3 auf Teneriffa (Teil 1)

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Unsere Sportexpertin Monika Sturm-Constantin berichtet uns von ihrem Aufenthalt im Trainingslager im T3 auf Teneriffa.

Mittwoch, 25. Januar – 1. Tag

Gefolgt von einer kurzen Nacht kam der frühe Morgen. Der Wecker hat uns um 3:30 Uhr aus dem Schlaf geholt. Aufstehen, Kaffee kochen, Sachen zusammensuchen und überlegen, was man vergessen haben könnte. Dank der Checkliste denke ich, dass wir alles dabei haben, was wir brauchen.

Das „private Taxi“ kam um 4:30 Uhr, netterweise hat sich mein Schwager angeboten, uns zum Flughafen zu fahren. Dort haben wir uns um 5 Uhr mit Andreas getroffen, der auch dabei ist. Andreas schwimmt mit mir in der Masters-Mannschaft. Dank des Vorabend-Check-In konnten wir direkt zum „Baggage Drop off“ und mussten uns nicht in die lange Schlange stellen. Heute Morgen hat der frühe Vogel den Wurm gefangen, bei allen Kontrollen ohne Schlange durch, so macht es Spaß.

Die nächste Hürde war das Einsteigen in das Flugzeug. Aufgrund der aktuellen Wetterlage musste das Flugzeug erst enteist werden, das hat eine Weile gedauert. Da wir schon in den Bussen vor dem Flugzeug standen, wurden einige Mitmenschen nervös und ungehalten, das hat mächtig gestört. Aber irgendwann waren Alle im Flieger und die Verspätung wurde auch wieder eingeholt, wir waren pünktlich auf Teneriffa und sind sicher gelandet.

Als nächstes wollten wir unseren Mietwagen abholen, dazu sollte uns ein Shuttle abholen. Dieser kam recht spät – was einige Mitreisende (die gleichen, die im Bus schon unangenehm aufgefallen sind) zum Anlass nahmen, sich wiederum laut zu beschweren. Wir haben uns die Laune überhaupt nicht verderben lassen, bei schönsten Sonnenschein und Temperaturen von fast 20 Grad kann man nur gute Laune haben.

Nach der kurzen Fahrt nach La Caleta konnten wir gleich einchecken und zum Mittagessen. Ein Buffet mit großer Auswahl hat auf uns gewartet. Dann waren wir in der Pizzeria nebenan und haben den ersten Cafe con leche getrunken. Dann noch schnell im Supermarkt Wasser gekauft, umgezogen, Tasche gepackt und los zum T3 für die erste Schwimmeinheit. Die Schwimmeinheit war ein Traum, obwohl wir müde waren konnten wir eine sinnvolle Einheit schwimmen. Andreas hat einen etwas anderen Fokus gesetzt als ich. Nach dem Training haben wir den Sonnenuntergang auf der Terrasse angeschaut und sind dann wieder ins Hotel zum Umziehen und direkt zum Abendessen. Wir haben die anderen T3-Mitstreiter kennengelernt. Zeitgleich finden hier ein Triathlon-Camp und ein Schwimm-Camp statt. Nach einem kleinen „Absacker“ an der Bar geht dieser Tag zu Ende und ich freue mich auf morgen…

 

Donnerstag, 26. Januar – 2. Tag

Wir waren so müde und nachdem die Übertragung des Fußballspiels vorbei war (in der Bar direkt unter unserem Apartment) haben wir gut geschlafen, bis um 6:30 der Ladenbesitzer von unten drunter sein Rollgitter hochgemacht hat. Nun ja, wir wollten sowieso früh raus, um den „Morgenlauf“ vor dem Frühstück mitzulaufen. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, was für einen schöne Art den Tag zu beginnen. Die Laufstrecke geht vom Hotel aus ein wenig durch Häuserreihen und dann auf der Uferpromenade am Meer entlang. Eine kurzweilige Strecke die Profil hat, auf Teneriffa geht es immer hoch und runter, flach gibt es nicht.

Dann gab es ein gutes Frühstück, um den Tag zu beginnen. Das Buffet bietet viel – ich musste erst einmal alles probieren: Churros, Spiegelei und die verschiedenen Brotsorten, Müsli, Joghurt, Obst – alles, was das Herz begehrt.

Dann haben wir unsere Sachen gepackt und sind ins T3 gelaufen. Wir sind bei schönstem Sonnenschein eine intensive Einheit geschwommen. So macht Schwimmen Spaß!

Als Belohnung gab es nach dem Schwimmen einen Cafe con leche auf der Sonnenterrasse und dann Mittagessen. Danach eine kleine Pause am Pool und schon ging es wieder los zur 2. Einheit. Leider hat sich der Himmel etwas zugezogen, aber egal!

Wieder ein schönes Schwimmtraining, es ging dann doch ganz gut, trotz schwerer Arme. Herausragend war es, neben einigen Schwimmern der Russischen Nationalmannschaft zu schwimmen. Die Jungs sind so schnell, ich bin ganze Lage geschwommen und die Jungs haben mich mit „nur Beine“ noch eingeholt!

Nach dem Abendessen haben mein Mann und ich uns mit unseren Freunden getroffen, die hier auf Teneriffa leben. Wir hatten einen schönen Abend mit viel Plauderei über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen. Dann sind wir müde ins Bett gefallen.

 

Freitag, 27. Januar – 3. Tag

Morgenlauf und Frühstück wie immer. Dann habe ich ein kurzes Päuschen gemacht und bin bei schönstem Sonnenschein gleich ins T3 um dort zusammen mit Andreas eine intensive und abwechslungsreiche Trainingseinheit zu schwimmen. Danach gab es den Belohnungs-Cafe con leche auf der Terrasse und es ging ab zum Mittagessen.

Dann haben wir eine länger Pause am Pool gemacht, sogar mit einem kleinen Mittagsschläfchen! Für die 2. Einheit haben wir uns den Schwimm-Camp-Teilnehmern angeschlossen: Der 1-Stunden-Test! Da ich diesen Test noch nie gemacht habe, wollte ich auf jeden Fall mit dabei sein! So 1 Stunde kann sich ziehen, aber es hat Spaß gemacht. Immerhin konnte ich die ganze Stunde in einem stabilen Tempo durchschwimmen. Da die Sonne mittlerweile untergegangen war, war es kühl – und wir sind schnell zum Abendessen. Da wir alle ganz schön „platt“ waren, gab es nur noch ein kurzes Treffen an der Bar und dann sind wir alle zeitig in die Apartments zum „Regenerieren“.

 

Samstag, 28. Januar – 4. Tag

Morgenlauf, Frühstück und ab ins T3. Vorher habe ich noch den Trainingsplan ausgesucht und bin dann unter noch blauem Himmel ein paar Kilometer geschwommen. Dann hat es sich schon langsam zugezogen… Es folgte das Mittagessen und eine kleine Pause. Den Nachmittag haben wir uns „trainingsfrei“ genommen und haben uns mit Freunden verabredet. Wir sind zusammen nach El Médano, dem Kitesurfing und Windsurfing-Spot auf Teneriffa gefahren. Leider war es nicht mehr so sonnig und es wurde auch kühl.

Der Barraquito :)

Intensives Im-Cafe-Sitzen und Leute und Windsurfer beobachten kann ganz schön anstrengend sein. Ich habe heute mein neues Lieblingsgetränk gefunden: Barraquito! Echt lecker und empfehlenswert. (Kondensmilch, Likör, Kaffee, Sahne und ein Fitzelchen Limette).

Nach dem Abendessen noch einen Drink an der Bar – und ab in die Heia!

 

Sonntag – 29. Januar – 5. Tag

Keine Sonne am Sonntag – das ist nicht schön! Ich habe trotzdem den Morgenlauf am Meer entlang gemacht, obwohl ich mittlerweile ein bisschen abkürze weil meine Beine doch schwer sind. Dann gings zum Frühstück, umziehen und ab ins T3 zu einer “lustigen Delfin-Technik-Einheit“. Was ein Spaß! Zur Belohnung wieder einen Cafe con leche und dann endlich mal wieder was essen *lach*. Dann habe ich mir zur Feier des Sonntags ein Mittagsschläfchen gegönnt.

Dann bin ich wieder ins T3 und habe die 2. Einheit – diesmal mit Bruno – geschwommen. Die Motivation war heute insgesamt nicht so gut, lag wohl daran, dass die Sonne heute nicht scheinen wollte. Dann gab es wieder einen Cafe con leche und Abendessen. Danach haben wir noch ein wenig zusammen gesessen und dann gings ab ins Bett!

 

Monika Sturm-Constantin

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