Startplatz neun für Bradl - Pole für Cortese

+
Cortese holt Premieren-Pole in der Moto3

Doha - Stefan Bradl wird von Startplatz neun in sein erstes Rennen in der Königsklasse MotoGP gehen, Sandro Cortese von der Pole Position in den ersten Lauf der neuen Moto3-Klasse.

Doha (SID) - Weltmeister Stefan Bradl wird von Startplatz neun in sein erstes Rennen in der Königsklasse MotoGP gehen, Sandro Cortese von der Pole Position in den ersten Lauf der neuen Moto3-Klasse. Der 22 Jahre alte Zahlinger Bradl zeigte beim Saisonauftakt beim Großen Preis von Katar vor den Toren von Doha im Qualifying eine starke Leistung und lag am Ende mit seiner Honda in 1:56,063 Minuten sogar drei Plätze vor dem neunmaligen Weltmeister Valentino Rossi (Italien/Ducati).

Bradl ist nach seinem Titelgewinn in der Moto2-Kategorie in die MotoGP aufgestiegen. Die erste Pole Position der Saison holte sich der Spanier Jorge Lorenzo (Yamaha/1:54,634), der Weltmeister Casey Stoner aus Australien (Honda/1:54,855) auf Platz zwei verwies. Das Nachtrennen beginnt am Sonntag um 21.00 Uhr MESZ (Sport1).

Der Schwabe Cortese aus Berkheim sicherte sich mit seiner KTM in letzter Sekunde in 2:08,188 Minuten die erste Bestzeit dieser Saison und entriss dabei dem Spanier Maverick Viñales (Honda/2:08,204) Startplatz eins noch um 16 Tausendstelsekunden. Für den 22 Jahre alten Cortese war es der perfekte Start in die neue Moto3-Klasse, die mit 250ccm-Viertaktmotoren an die Stelle der bisherigen 125er-Kategorie getreten ist.

Einen guten Saisonauftakt erwischte auch Max Neukirchner (Stolberg), der in der Moto2-Kategorie im Kiefer-Team den Platz von Bradl eingenommen hat. Neukirchner fuhr mit seiner Kalex auf Startplatz sechs (2:00,658). Die Pole Position holte der Schweizer Tom Lüthi (2:00,187) vor Vize-Weltmeister Marc Márquez aus Spanien (2:00,259/beide Suter).

Nicht so gut wie für Cortese und Neukirchner lief es dagegen für die drei übrigen deutschen Piloten in der Moto3. Marcel Schrötter aus Vilgertshofen (Mahindra/2:11,055) kam auf Rang 23. Der Krostitzer MZ-Pilot Toni Finsterbusch (2:13,254) und Jonas Folger (IodaRacing/2:13,695) aus Schwindegg landeten als 31. und 32. auf den beiden letzten Plätzen.

Auch interessant

Kommentare