Spengler beschert BMW die erste Pole

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Beschert BMW die Pole Position: Bruno Spengler

Klettwitz - Der Kanadier Bruno Spengler hat Rückkehrer BMW bereits im zweiten Rennen die erste Pole Position in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) beschert.

Klettwitz (SID) - Der Kanadier Bruno Spengler hat Rückkehrer BMW bereits im zweiten Rennen die erste Pole Position in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) beschert. Der 28-Jährige, der im vergangenen Jahr noch im Mercedes auf Startplatz eins gefahren war, erzielte im Qualifying für das zweite Saisonrennen am Sonntag (14.00 Uhr/ARD) auf dem Lausitzring in seinem M3 die Bestzeit. Dahinter sorgte der Brasilianer Augusto Farfus für eine Doppel-Pole für BMW.

"Eine Pole ist natürlich immer ein geiles Gefühl, aber das im BMW zu erreichen, ist schon etwas Besonderes", sagte Spengler nach dem Coup, "ich freue mich für das ganze Team. Das Rennen ist aber noch eine ganz andere Geschichte. Wir müssen weiter Erfahrungen sammeln."

Am Kommandostand jubelte auch BMW-Motorsportchef Jens Marquardt nach der ersten DTM-Pole für BMW seit 20 Jahren: "Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, der absolute Hammer. Ein Dankeschön an die ganze Mannschaft." Auch Marquardts Mercedes-Kollege Norbert Haug wirkte nach Platz drei für Gary Paffett vor Audi-Pilot Mike Rockenfeller nicht unzufrieden. "Dafür, dass wir im Qualifying nicht die Allerstärksten sind, haben wir uns wacker geschlagen", sagte Haug.

Für DTM-Champion Martin Tomczyk war im BMW M3 im dritten Qualifikations-Abschnitt mit der siebtbesten Zeit Schluss. Dem Rosenheimer fehlten knapp zwei Zehntel zu Platz vier, der zum Einzug in den vierten Abschnitt gereicht hätte.

Enttäuschend verlief das Qualifying für zwei ehemalige Formel-1-Piloten. Ralf Schumacher, Siebter beim Auftakt in Hockenheim, schied als 17. ebenfalls bereits im ersten Abschnitt aus wie sein Mercedes-Markenkollege David Coulthard (20.). "Wir müssen mal schauen, was los war. Aber morgen geht noch was", sagte Schumacher. Damit war er deutlich optimistischer als Coulthard. "Ich war einfach nicht schnell genug, auch gestern schon nicht", sagte der Schotte und wirkte dabei ziemlich ratlos.

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