Spanien: Neue Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

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Streik von Khedira und Co.: Kein Ende in Sicht

Madrid - Die neuerliche Verhandlungsrunde zwischen der spanischen Profiliga LFP und der Spielergewerkschaft AFE wurde in der Nacht zum Mittwoch ergebnislos abgebrochen.

Madrid (SID) - Die neuerliche Verhandlungsrunde zwischen der spanischen Fußball-Profiliga LFP und der Spielergewerkschaft AFE wurde in der Nacht zum Mittwoch ergebnislos abgebrochen. Auch der zweite Spieltag der Primera Division am kommenden Wochenende könnte somit dem Spielerstreik zum Opfer fallen. Sechs Stunden dauerte das Meeting am Dienstag.

Am Mittwochnachmittag wollen beide Parteien an den Verhandlungstisch zurückkehren. Allerdings werden die Chancen auf eine Einigung als gering bewertet. Am letzten Wochenende war der Saisonstart der Primera División bereits ausgefallen.

"Die Meinungsunterschiede sind immer noch groß", sagte AFE-Direktor Luis Gil, der am Montag nach den gescheiterten vorherigen Gesprächen bereits angekündigt hatte: "Der Streik wird auch am zweiten Spieltag fortgesetzt!" Der eigentliche Saisonstart in der Primera Division könnte somit erst am 11./12. September über die Bühne gehen. Die ausgefallenen Spieltage müssten im Winter nachgeholt werden.

Die AFE fordert besseren Schutz für die Gehälter der Spieler, da nach Angaben der Spielergewerkschaft die Klubs in der vergangenen Saison rund 50 Millionen Euro nicht ausgezahlt haben. Insgesamt seien über 200 Spieler betroffen.

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