Seidenberg im Weißen Haus - Obama würdigt Bruins

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Barack Obama empfängt den Stanley-Cup-Sieger

Washington - Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg und seine Mannschaftskollegen von Stanley-Cup-Sieger Boston Bruins sind von US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus empfangen worden.

Washington (SID) - Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg und seine Mannschaftskollegen von Stanley-Cup-Sieger Boston Bruins sind von US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus empfangen worden. Auf den Tag genau zwei Wochen nach Basketballstar Dirk Nowitzki, der im vergangenen Jahr mit den Dallas Mavericks NBA-Champion geworden war, wurde der sechsmalige Meister in Washington für seinen Titelgewinn in der Profiliga NHL geehrt.

"Die Bruins, die Sox, die Celtics, die Patriots. Es reicht, Boston", sagte Obama ironisch mit Blick auf die vielen Erfolge, die Teams aus der Ostküsten-Metropole in den vergangenen Jahren gefeiert haben. Vor den Bruins hatten die Boston Celtics in der NBA (2008), die Boston Red Sox in der Baseball-Profiliga MLB (2007) sowie die New England Patriots in der Football-Profiliga NFL (2005) triumphiert.

Obama hob bei seiner Rede den Teamgeist der Bruins hervor und berichtete unter anderem von den zahlreichen Stationen, die der Stanley Cup auf seiner Reise mit den Profis hinter sich gebracht hatte. "Dennis Seidenberg hat ihn sogar zur Taufe seines Sohnes mitgenommen", sagte der 50-Jährige. In Wirklichkeit benutzte der Verteidiger die Trophäe im August allerdings zur Taufe seiner beiden Töchter.

Als der mächtigste Mann der Welt die Leistungen der Bruins lobte, war einer der Schlüssel zum Titelgewinn nicht dabei. Torhüter Tim Thomas, wertvollster Spieler (MVP) der Finalserie gegen die Vancouver Canucks mit Nationalspieler Christian Ehrhoff (4:3), verzichtete auf den Empfang - offenbar aus politischen Gründen. Thomas wollte sich erst zu einen späteren Zeitpunkt zu seinem Fernbleiben äußern.

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