Monikas Trainingstagebuch 2014, KW 14

Frankfurt-Gera-Freiburg-Frankfurt in 3 Tagen

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Bronze mit der Staffel

Nachdem Monika zu Wochenbeginn noch unter einem Virus litt, ging es ab Donnerstag einmal kreuz und quer durch Deutschland. Zurück kam Monika immerhin mit einer Bronze-Medaille im Gepäck.

Montag und Dienstag war ich schon wieder nicht fit, ich glaub ich habe mir eine leichte Version eines Magen-Darm-Virus eingefangen und es ging mir nicht gut. Mir war irgendwie immer schlecht und ich war ganz schön müde. Ich war trotzdem im Training, es lief auch ganz gut.

Am Mittwoch ging es mir Dank VomexA endlich wieder besser. Was für ein herrlicher Tag, fast schon wie ein Sommertag! Die Kurse abends waren ganz gut, obwohl ich nicht so gut wie sonst 2 oder 3 Sachen auf einmal machen konnte. Übungen ansagen und schon die nächste Vordenken und noch Korrekturen der Übungen – das lief nicht so gut. Ich mache mir schon die ganze Woche so meine Gedanken, ob ich ab morgen den Ausflug quer durch Deutschland schaffe – und noch eine gute Zeit in Gera schwimme!

Donnerstag – nach Gera Nach einem anstrengenden Bürotag habe ich mich abends ins Auto gesetzt und bin 311 km nach Gera gefahren. Glücklicherweise war nicht viel Verkehr, ich bin gut durchgekommen. Im Hotel wurde mir erklärt, dass ich für die Nacht gar kein Zimmer habe (ich hatte mich bei der Buchung vertan) – sondern erst morgen Abend. Zum Glück war die Dame an der Rezeption sehr nett und „mein“ Zimmer war schon frei und ich konnte die Nacht in „Ossi-Chic“ gut schlafen. Das Hotel liegt ein bisschen außerhalb und ich war total erstaunt, es war so still nachts – man hat nichts gehört! Ich genieße das immer sehr, denn zu Hause hört man immer irgendwas, meistens die Autobahn.

Freitag – 30. Internationale DM Masters "Lange Strecke" in Gera - Freiburg

Nach kurzer Nacht bin ich nach dem Frühstück im Hotel ins Schwimmbad gefahren. Mein erster – und einziger Start – bei den 4 x 200 Freistil Mixed Staffel war erst nachmittags. So hatte ich den Tag über Zeit mich mit meiner Vorsitzenden der Fachsparte und anderen Masters sehr nett zu unterhalten und viele Dinge zu klären.

Ich bin über den Nachmittag langsam nervös geworden, wir wollten alle eine gute Zeit schwimmen! Ich hatte die 2. Position in der Staffel und bin leider zu schnell angegangen und dann am Ende der 200 Meter ganz schön gestorben. Ich hätte am liebsten aufgegeben, aber das geht bei einer Staffel gar nicht! Ich habe bis auf das „letzte Korn“ alles gegeben und habe ganz schön lange gebraucht, um mich wieder zu erholen. Aber es hat sich gelohnt: Wir haben tatsächlich den 3. Platz gemacht und uns alle richtig gefreut. Nach der Siegerehrung musste ich leider gleich los, denn Freiburg ist ja nicht ganz um die Ecke. Mit einem kleinen Zwischenstopp zu Hause habe ich die fast 590km gut hinter mich gebracht. Ich hatte total gute Laune auf der Fahrt und war stolz auf unsere Platzierung. Mit guter Musik fahre ich gerne lange Strecken. Ich bin sogar noch vor Mitternacht in Freiburg im Hotel angekommen und habe mich sehr über das wunderschöne Zimmer gefreut. Ein Riesen Unterschied zum Hotel in Gera! Ich habe die Nacht so gut geschlafen, dass ich dachte, ich wäre zu Hause in meinem Bett.

Samstag – Fachausschuss Ausbildung Sitzung in Freiburg

Nach einer sehr erholsamen Nacht hat nach einem guten Frühstück die Sitzung um 9 Uhr begonnen. Wir hatten viele interessante Themen auf der Tagesordnung und der Tag ging schnell vorbei. Ich hatte mich entschieden, den „Badischen Abend“ nicht mehr mit den anderen zu verbringen, sondern direkt nach Hause zu fahren. Die 290 km nach Hause waren anstrengend, aber mit guter Laune und guter Musik habe ich auch das geschafft. Zur Belohnung habe ich MC D. bei uns Abendessen für mich und meinen Mann geholt und war dann froh, zu Hause zu sein. Fast 1200 km – das war ein ganz schöner Ritt durch Deutschland, aber es hat sich definitiv gelohnt!

Der Sonntag war ruhig und ich habe meine erste Rennrad-Ausfahrt unternommen, herrlicher Sonnenschein und überall blüht es und der Raps duftet herrlich. Eine richtig schöne Ausfahrt. Nachmittags habe ich sogar ein Mittagsschläfchen gemacht und abends lecker gekocht. Ich bin dann früh ins Bett und finde, das Wochenende war anstrengend – aber es hat sich gelohnt!

Monikas Trainingswoche im Überblick

Herausforderung nächste Woche: Sportlerehrung der Stadt Bad Homburg am Freitag!

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