Schwenker-Verteidigung fordert Freispruch

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Verteidigung fordert Freispruch für Uwe Schwenker

Kiel - Die Verteidigung von Uwe Schwenker fordert im Kieler Handball-Prozess um angebliche Schiedsrichter-Manipulation Freispruch für ihren Mandanten.

Kiel (SID) - Die Verteidigung von Uwe Schwenker fordert im Kieler Handball-Prozess um angebliche Schiedsrichter-Manipulation Freispruch für ihren Mandanten. Das Plädoyer der Verteidigung des ehemaligen Kieler Trainers Zvonimir Serdarusic steht noch aus.

Der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Goos hatte am vergangenen Mittwoch für den früheren Manager Schwenker eine 18-monatige Bewährungsstrafe gefordert, für Ex-Trainer Serdarusic 17 Monate auf Bewährung. Dazu forderte Goos Geldstrafen für beide Angeklagten.

Die Staatsanwaltschaft wirft Schwenker und Serdarusic vor, mit Hilfe des kroatischen Mittelsmannes Nenad Volarevic die Schiedsrichter des Finalrückspiels der Champions League 2007 bestochen zu haben. So sollen sich die Angeklagten den Titel im Duell mit der SG Flensburg-Handewitt erkauft haben. Schwenker, Serdarusic, Volarevic und die beiden Referees bestreiten die Vorwürfe. Am Donnerstag verkündet der Richter das Urteil.

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