Russland leistet deutschem Team Schützenhilfe

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Russland leistet deutschem Team Schützenhilfe

Stockholm - Rekordweltmeister Russland hat dem deutschen Team bei der Eishockey-WM Schützenhilfe geleistet und Dänemark keine Chance auf einen Punktgewinn gelassen.

Stockholm/Helsinki (SID) - Rekordweltmeister Russland hat dem deutschen Team bei der Eishockey-WM Schützenhilfe geleistet und Dänemark keine Chance auf einen Punktgewinn gelassen. Die Sbornaja um NHL-Topscorer Jewgeni Malkin gewann in Stockholm gegen Deutschlands kommenden Gruppengegner mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) und zog dank des vierten Sieges im vierten Spiel in der Tabelle mit Co-Gastgeber Schweden nach Punkten (je 12) gleich. Beide Turnierfavoriten treffen im Spitzenspiel am Freitagabend aufeinander.

Bis dahin müssen die Russen aber an ihrer Chancenauswertung arbeiten. Gegen Dänemark feuerte die mit zahlreichen NHL- und KHL-Stars gespickte Mannschaft insgesamt 52 Schüsse aufs Tor. Doch lediglich Jewgeni Medwjedew (3.), Superstar Malkin mit seinem dritten Turniertor (14.) und Dimitri Kalinin (27.) zielten genau. Nikolai Kuljomin ließ sogar einen Penalty ungenutzt (45.).

"Das wird am Freitag besser", versprach Malkin und sagte mit Blick auf das Duell gegen das Drei-Kronen-Team: "Das ist ein Spiel, auf das sich alle freuen, die Fans, aber auch wir Spieler."

Dänemark bleibt mit nur einem Zähler zwar Schlusslicht der Gruppe B, allerdings hat das Team von Trainer Per Backman nach wie vor Chancen auf den vierten Platz und damit aufs Viertelfinale. Dafür müssen jedoch am Samstag (16.15 Uhr/Sport1) drei Punkte gegen die deutsche Nationalmannschaft her, die ebenfalls wohl nur mit einem Sieg noch auf die K.o.-Runde hoffen darf.

In der Vorrundengruppe A besiegten derweil die USA die Auswahl Weißrusslands mit 5:3 (2:1, 1:1, 2:1). Mit acht Punkten aus vier Spielen ist der Olympia-Silbermedaillengewinner absolut im Soll.

Co-Gastgeber Finnland musste derweil einen Schock verdauen. Der 251-malige Nationalspieler Pekka Marjamäki ist am Donnerstagmorgen an den Folgen eines Herzinfarkts im Alter von 64 Jahren verstorben. Im Spiel am Donnerstagabend gegen Frankreich wollten die Finnen eine Schweigeminute einlegen und zu Ehren des bei der WM 1975 in München und Düsseldorf zum besten Abwehrspieler des Turniers ausgezeichneten Marjamäki mit schwarzen Armbinden auflaufen.

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