Rafati: Depressionen Ursache für Suizidversuch

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Babak Rafati versuchte sich das Leben zu nehmen

Hannover - Sechs Tage nach seinem Selbstmordversuch in einem Kölner Hotel hat Schiedsrichter Babak Rafati eine Depressions-Erkrankung als Grund für seine Tat öffentlich gemacht.

Hannover (SID) - Sechs Tage nach seinem Selbstmordversuch in einem Kölner Hotel hat Schiedsrichter Babak Rafati eine Depressions-Erkrankung als Grund für seine Tat öffentlich gemacht. In einem Schreiben seines Anwalts Sven Menke heißt es, es sei der "falsche Eindruck" entstanden, private Gründe oder familiäre Probleme hätten zu dem Suizidversuch geführt. Tatsächlich sei eine in den vergangenen Tagen diagnostizierte Depressions-Erkrankung Ursache seines Handeln gewesen. "Es ist ein dringendes Anliegen von Herrn Rafati, (...) die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Beweggründe zu informieren", heißt es in der Mitteilung.

Rafati wird sich nun in fachärztliche Behandlung begeben. Nach einer erfolgreichen Therapie will er auch wieder als Schiedsrichter aktiv sein.

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