Radtraining

Querfeldeinsport – der neue Retro Trend auf dem Cross-Rad

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Querfeldeinstraining ist eine gute Alternative für Radsportler.

Viele Radhersteller bieten wieder Cross-Räder an, vom High-End-Crosser bis zum Einstiegsmodell. Diese Auswahl führt dazu, dass immer mehr Rennradler das Cross-Rad als interessante Alternative für Ihr Wintertraining entdecken. Warum das durchaus sinnvoll ist, möchten wir Ihnen vorstellen.

Deutschland blickt auf eine traditionsreiche Geschichte im Querfeldeinsport zurück. Profis wie Mike Kluge und Klaus-Peter Thaler konnten mit Ihren Erfolgen wichtige Akzente setzen. An die Glanzzeiten reichen die aktuellen Ergebnisse der deutschen Cross-Elite zwar noch nicht heran. Dennoch lassen uns viele hervorragende Einzelleistungen optimistisch in die Zukunft blicken. Für uns Radsportler hat die positive Entwicklung des Rad-Cross ganz interessante Aspekte. 

Trainier doch mal im Gelände! 

Während im Oktober viele Radprofis noch einige wichtige Radrennen fahren, endet die Saison für die meisten Jedermänner mit dem Münsterland-Giro. Für sie ist der Oktober eher die Zeit des Übergangs, in dem eine kurze Sportpause die Erholung fördert und alternative Sportarten Abwechslung bringen. Doch schon bald geht es wieder los: Ein erstes Kribbeln macht sich bemerkbar und die Lust auf das schönste Sportgerät der Welt steigt. Aber wie starten Sie sinnvoll in das Wintertraining? Macht es Sinn mit einem Crossrad zu trainieren, wenn Sie eigentlich auf dem Rennrad zu Hause sind? Einige Radprofis machen es vor und nutzen sogar Crossrennen in der Vorbereitung, um besonders intensive Reize zu setzen. Tatsächlich hat das Training mit dem Crossrad einige Vor- teile, wenn es um Ihre Trainingsvorbereitung im Winter geht. 

Intensive Belastung: ROT 

Schaut man sich die Belastungsstruktur des Cross-Sports an, fällt auf, dass die Rennen gar nicht so lange zu sein scheinen. Bei einem der bekanntesten Cross-Rennen, am Bornheimer Hang in Frankfurt fährt die Elite auf einem knapp 4 km langen Kurs. Die Wettkampflänge ist dabei auf 60 Minuten festgelegt, so dass am Start die genaue Rundenzahl noch gar nicht feststeht. Im Grunde genommen geht es während des gesamten Rennens für die Sportler im roten Bereich zur Sache. Der schlammige Boden, Hindernisse, die übersprungen werden müssen, und Treppen tragen ihr übriges zur Belastung bei. In Belgien und Holland sind Cross-Rennen so populär, dass um 30.000 - 50.000 Zuschauer zu den Rennen kommen. Die „Supporter“ genannten Fans unterstützen dabei meist einen bestimmten Fahrer. Volksfeststimmung, Bierstände und Fritten gehören wie Selbstverständlich zu den Veranstaltungen, so dass auch Abseits des Sports einiges geboten wird. 

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Warum ausgerechnet im Gelände trainieren?

Cross-Training: Wie viel Gelände brauchen Sie?

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