Radtraining

Cross-Training: Wie viel Gelände brauchen Sie?

+
Das Training im Geländer bringt zahlreiche Vorteile - auch für die Straße!

Das Querfeldeintraining bringt nicht nur Spaß sondern auch zahlreiche Synergeieeffekte für den Straßenradsport. Aber wie viel Training im Gelände ist für Straßenradsportler sinnvoll?

Effektiv Technik trainieren 

Mit einem Cross-Rad können Sie hervorragend das Überspringen von Hindernissen üben. Legen Sie sich dazu beispielsweise einen Ast quer auf einen Waldweg. Am besten legen Sie 2 nicht all zu dicke Äste hintereinander. Sie rollen dann in der Ausgangsposition stehend auf das Hindernis zu. Kurz bevor Ihr Vorderrad den Ast berührt, verlagern Sie Ihren Körperschwerpunkt schlagartig nach hinten. Die Arme werden dabei gestreckt und Sie ziehen am Lenker, so dass Ihr Vorderrad vom Boden abhebt. Gerade Einsteiger neigen dazu zu schnell auf das Hindernis zuzufahren. Starten Sie also erst einmal langsam und konzentriert. Heben Sie dann nacheinander erst das Vorderrad und dann das Hinterrad über die Hindernisse. Wenn Sie dies beherrschen, können Sie auch gleichzeitig beide Räder vom Boden abheben lassen. Dazu müssen Sie Ihren Körperschwerpunkt sehr schnell nach oben verlagern, in dem Sie Spannung zwischen Pedalen und Lenker aufbauen und kräftig nach oben „ziehen“. 

Wie viel Gelände brauchen Sie? 

Als Straßenfahrer müssen Sie nicht den ganzen Winter über ins Gelände ausweichen. Aufgrund der Tatsache, dass es im Winter aber früher dunkler und später hell wird, macht es Sinn, das Training unter der Woche ins Gelände zu verlegen. Sie können dann die kürzere Zeit auf dem Rad etwas intensiver nutzen. Lediglich Ihre lange Ausfahrt am Sonntag sollten Sie nicht unbedingt im Gelände fahren. Ob Sie dazu aber auf einem Crosser oder Ihrem Rennrad sitzen ist letztendlich egal. Sie können also im Training das beste beider Welten miteinander verbinden. Neben den Vorteilen, die Ihnen das Gelände bietet, können Sie auch von der Abwechslung und neueren Reizen profitieren. Obwohl der Unterschied zwischen Cross-Rad und Rennrad auf den ersten Blick nur marginal zu sein scheint, können Sie enorm profitieren. Sie können dabei ganz nach Belieben Ihre Zielstellung auf Trainingsintensität oder Ihrer Fahrtechnik legen. 

Fazit 

Radcross und Querfeldeinrennen sind eine sehr gute Möglichkeit die Fitness zu steigern. Das gilt für Radsportler und Triathleten im selben Maße wie für interessierte Fitnesssportler. Wenn Sie überlegen sich ein Rennrad zu kaufen, macht es Sinn darüber nachzudenken, stattdessen ein Crossrad zu kaufen. Dieses lässt sich nämlich mit Stollenreifen genau so fahren, wie mit Rennradreifen. Sie sind also flexibler und können Ihr Training mit verschiedenen Schwerpunkten versehen. Intervalle lassen sich im Gelände sehr abwechslungsreich gestalten. Gerade in den kommenden Wintermonaten bietet das Training auf dem Crossrad viele Vorteile. Crossrennen für Jedermann sind neue Möglichkeiten im Gelände ein- mal fordernde Belastungen in das Training einzubauen. Alles in allem bietet diese traditionsreiche Disziplin also viele spannende Möglichkeiten. Grund genug für den Weltradsportverband UCI die üblicherweise im Winter stattfindenden Crossrennen sogar als mögliche weitere Disziplin für die Olympischen Spiele ins Gespräch zu bringen. 

Auf jeden Fall hat der Querfeldeinsport Aufmerksamkeit verdient und wir können es nur empfehlen doch einfach mal in das Thema hineinzuschnuppern und sich einmal zu den Möglichkeiten zu informieren. Beispielsweise auf www.radcross.de

Lesen Sie auch:

Der neue Retorte-Trend auf dem Crossrad

Warum ausgerechnet im Gelände trainieren?

Auch interessant

Kommentare