Ausdauertraining

Radtraining im Winter: die kleinen Unterschiede!

+
Gerade im Winter sollte das Training individuell geplant werden.

Wintertraining ist nicht für jeden Sportler und jede Sportlerin gleich. Dies sollten Sie Ihrer Trainingsplanung immer berücksichtigen. So ist es für "trainingsjüngere" SportlerInnen wichtig, an den Grundlagen zu arbeiten, während trainingsältere auch mit anderen Methoden abreiten können.

Sportlerin B und Sportler A haben Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten in ihrem Trainingsplan. Beide machen auf der Rolle hin und wieder einbeiniges Motoriktraining. Außerdem sind beide im Fitnessstudio aktiv und bekommen über ihren Zugang auf die Trainingsplattform Übungen in Video und Bild beschrieben. So kann ihr Kraft- und Athletiktraining optimal auf die Radtrainingseinheiten zugeschnitten werden. Da Sportlerin B insgesamt mehr Zeit für ihr Training aufwenden kann, ist ihr Plan darauf ausgerichtet noch ein paar Kilometer zu sammeln. Insgesamt sind bei beiden aber die Ziele klar: Ausdauer verbessern, Belastungsspitzen aushalten können und in erster Linie, Freude am Training zu entwickeln. 

Führen Sie ein Trainingstagebuch! 

Wichtig ist dabei, dass Sportler und Trainer sich austauschen. Das Planen von Training ist immer auch ein Kommunikationsprozess. Nur wenn Sportler und Trainer sich austauschen erhält der Trainer wichtige Informationen. Gerade bei Freizeitsportlern fließt eben auch die Alltagsbelastung ein. Sportlerin B und Sportler A tauschen sich mit ihrem Trainer über eine Trainingsplattform für Trainer aus. atleta.de ist die Schnittstelle über die beide jederzeit ihre verfügbaren Zeiten anpassen können. Ihr Trainer sieht das und kann das Training direkt anpassen. Im Trainingstagebuch tragen beide dann ein, was sie realisieren konnten und was nicht. Sportlerin B hat sich einen Radcomputer zugelegt, dessen Daten sie direkt hochladen kann. Sportler A trägt seine Daten per Hand ein. Für einen Trainer sind aber auch Kommentare der Sportler wichtig. Wie fühlen sich die Beine an? Hat sich der Sportler erholt? Konnte er den Arbeitstag voller Elan angehen? All das zählt gerade bei Freizeitsportlern, denn neben dem Training möchten Sie ja auch Ihrer Familie und Ihrem Beruf volle Aufmerksamkeit widmen. Wenn Sie ständig ermüdet trainieren und zu hart fahren, kommt Ihre Regeneration zu kurz und Sie werden Probleme haben, Ihre Leistung langfristig zu verbessern. Ausdauer wird eben früher oder später belohnt - meistens aber später. 

Fazit für die Winter-Trainingsplanung

Radsport ist auch für Jedermänner eine sehr zeitaufwändige Sportart. Im Winter ist es unter der Woche kaum möglich, Radausfahrten an der frischen Luft einzubauen. Aus diesem Grund bietet sich Training auf der „Rolle“ an. Dabei sind Trainingseinheiten mit Intervalltraining ratsam. Am Wochenende können dann längere Ausfahrten auf dem Plan stehen. Krafttraining und Athletik/Beweglichkeit sind weitere mögliche Trainingsinhalte. Gerade für Trainer, die im Ausdauersport aktiv sind, bieten sich verschiedene Lösungen an, mit den Sportlern einen direkten Austausch zu pflegen. Online-Trainingsplattformen sind dabei mögliche Handwerkszeuge, die es erlauben das Training beständig anzupassen und die Inhalte auf die Sportler auszurichten. Außerdem können über eine solche Plattform Trainingsdaten ausgewertet und Krafttraining oder Athletiktraining abgebildet werden. 

Austausch zwischen Trainer und Sportler

Wichtig ist, dass der Sportler mit seinem Trainer durchgängig im Austausch stehen sollte. Qualität im Training bedeutet eben nicht, einfach Umfänge und Grundlagenkilometer durch hartes Training und Intervalle zu ersetzen. Qualität im Training steht für ein Training, dass möglichst individuell auf den Sportler ausgerichtet ist und bei dem die Inhalte auf die körperlichen Reaktionen und Voraussetzungen des Sportlers ausgerichtet sind. Moderne Trainingssysteme basieren daher auf einer dynamischen individuellen Periodisierung. Langfristige Planungen und festgefahrene Pläne treffen die Lebenswirklichkeit eines Jedermann- und Freizeitsportlers einfach nicht. Training ist eben in erster Linie ein Kommunikationsprozess, der aber nur funktioniert, wenn der Austausch und die Informationen keine Einbahnstraße oder Sackgasse bilden. Aktives Informieren von Seiten des Sportlers und Informationen aufnehmen und Verarbeiten auf der Seite des Trainers sind die Bausteine erfolgreicher Trainingsplanung. Hören Sie auf Ihren Körper - und auf Ihren Trainer! 

Wenn Ihr Training jedoch allein daraus besteht vorgegebene Pläne „abzuarbeiten“, sollten Sie unbedingt auch an ihrem Körpergefühl arbeiten. Lassen Sie Ihren Pulsmesser doch einfach einmal zu Hause!

Lesen Sie auch Teil 1 Radtraining im Winter: die kurzen Tage!.

Auch interessant

Kommentare