Podolski: Entscheidung über seine Zukunft hat Zeit

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Leistungsträger beim 1.FC Köln: Lukas Podolski

Köln - Nationalspieler Lukas Podolski vom 1. FC Köln lässt sich mit einer Entscheidung über seine weitere sportliche Zukunft Zeit.: "Ich lasse mich da auch nicht unter Druck setzen."

Köln (SID) - Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski vom Bundesligisten 1. FC Köln lässt sich mit einer Entscheidung über seine weitere sportliche Zukunft Zeit. "Ich habe anderthalb Jahre Vertrag. Und ich sehe derzeit aus meiner Sicht keinen Grund, daran etwas zu ändern. Ich lasse mich da auch nicht unter Druck setzen, sondern nehme mir Zeit zu überlegen, was für mich das Richtige ist", sagte der 26-Jährige im Interview der Welt am Sonntag.

Der Vertrag des Torjägers beim dreimaligen deutschen Meister läuft am 30. Juni 2013 aus. Der rheinische Traditionsklub will den Kontrakt mit den Eigengewächs vorzeitig verlängern. Podolski: "Ich bin gern bereit, mir die Vorstellungen des Vereins anzuhören. Allerdings werde ich mir - wie gesagt - Zeit lassen."

Prinz Poldi machte auch deutlich, dass er keineswegs mit dem 1. FC Köln verheiratet sei: "Es ist doch klar, dass der 1. FC Köln eine gute Adresse für mich ist, weil es der Verein aus meiner Heimatstadt ist. Ich wehre mich allerdings gegen den Eindruck, nur auf Köln reduziert zu werden."

Der gebürtige Pole kann sich durchaus einen Wechsel zu einem anderen Klub, auch ins Ausland vorstellen. "Wenn ich in einer Top-Verfassung bin, denke ich, dass ich mich in jeder Mannschaft in Europa behaupten kann. Da hätte ich überhaupt keine Angst, dass ich das nicht packe." Bundestrainer Joachim Löw und Franz Beckenbauer trauen dem FC-Star inzwischen zu, sich auch im Ausland zu behaupten. Podolski: "Ich weiß um meine Qualität und ich bin mir sicher, dass ich mich durchsetzen würde. Aber noch einmal: Ich habe mir noch keine Gedanken über meine Zukunft gemacht."

Seine Entscheidung werde er unabhängig von einzelnen Personen treffen, der Rücktritt von Klub-Präsident Wolfgang Overath tangiere seinen Entschluss nicht. "Mir geht es um das Gesamtpaket, um den Verein, dessen Konzept, die Stadt und die Fans." Ihm sei wichtig, dass der 1. FC Köln auf Dauer einen Plan und eine Perspektive hat.

Am Freitagabend hatte der FC das rheinische Derby gegen Borussia Mönchengladbach sang- und klanglos mit 0:3 verloren und rangiert im unteren Tabellenmittelfeld.

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