Pflichtsieg für Nowitzki und die Mavericks

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Nowitzki verbuchte 15 Punkte und acht Rebounds

Dallas - Basketballstar Dirk Nowitzki hat sich mit den Dallas Mavericks in der NBA zurückgemeldet. Nach zuletzt zwei Niederlagen gelang Dallas ein 110:100-Pflichtsieg gegen Sacramento.

Dallas (Texas/USA) (SID) - Basketballstar Dirk Nowitzki hat sich mit den Dallas Mavericks in der Profiliga NBA zurückgemeldet. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gelang dem Titelverteidiger ein 110:100-Pflichtsieg gegen die Sacramento Kings. Nowitzki verbuchte 15 Punkte und acht Rebounds. Der 33-Jährige war gemeinsam mit Rodrigue Beaubois bester Werfer der Mavericks.

Der NBA-Champion bleibt im Westen mit einer Bilanz von 32 Siegen und 26 Niederlagen Tabellensiebter. Die Denver Nuggets (31:26), Phoenix Suns (30:27) und Utah Jazz (30:28) liegen allerdings weiterhin dicht dahinter. Nowitzki und Co. bleiben noch acht Spiele, um sich den Play-off-Platz zu sichern.

Sechsmal müssen die Texaner bis zum letzten Spieltag am 26. April auswärts ran, Rick Carlisle rechnet mit einem engen Rennen bis zum Schluss. "Es ist ein Anfang. Wir haben keine Zeit mehr, um zu experimentieren. Von jetzt an zählt jede Sekunde, und wir wissen das", sagte der Mavs-Trainer.

Mit Rückkehrer Jason Kidd, der wegen einer Leistenzerrung fast zwei Wochen pausieren musste, baute der Meister seine Erfolgsserie gegen die Kings vor heimischem Publikum auf 16 Siege in Serie aus. Sacramento, das die Play-offs als Vorletzter der Western Conference nicht mehr erreichen kann, hat zuletzt im Februar 2003 in Dallas gewonnen.

Großes Thema rund um das Spiel war auch zwei Tage nach seinem Rauswurf Lamar Odom. Mavericks-Besitzer Mark Cuban bestätigte, dass eine Auseinandersetzung in der Halbzeitpause des Spiels bei den Memphis Grizzlies am Samstag (89:94) das Fass zum Überlaufen gebracht habe. Cuban hatte Odom in der Kabine gefragt, ob er mit dem Team an einem Strang ziehen wolle oder nicht. Daraufhin soll der Neuzugang gleich mehrfach laut "Hör' auf, Spielchen mit mir zu spielen" gerufen haben.

Nowitzki hat das unerfreuliche Kapitel bereits zu den Akten gelegt. "Es gibt dazu nichts zu sagen. Es ist vorbei. Der Klub musste ihn holen, aber es hat nicht funktioniert", sagte Nowitzki. Viel mehr war dem Würzburger nicht zu entlocken: "Ich werde auf keinen ehemaligen Teamkollegen einschlagen. Beide Seiten müssen weitermachen, und wir haben nur noch acht Spiele, um es in die Play-offs zu schaffen."

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