Petkovic muss weiter auf Comeback warten

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Noch nicht fit: Andrea Petkovic

München - Die am Rücken verletzte Andrea Petkovic muss weiter auf ihr Comeback warten. Nach einer Untersuchung in München konnte noch kein grünes Licht für eine Rückkehr gegeben werden.

München (SID) -

Die am Rücken verletzte Andrea Petkovic muss weiter auf ihr Comeback warten. Nach einer Untersuchung am Dienstag in München konnte noch kein grünes Licht für eine Rückkehr auf den Platz gegeben werden. "Alles ist unverändert. Ich fahre noch heute in die Reha zurück. In 14 Tagen habe ich dann einen weiteren Kontrolltermin", sagte Petkovic dem Sport-Informations-Dienst (SID) und konnte noch nichts über die voraussichtliche Länge ihrer Verletzungspause sagen.

Die Weltranglistenzehnte aus Darmstadt laboriert seit Anfang Januar an einem Ermüdungsbruch im Iliosakralgelenk im Rücken. Am Dienstag war in der Praxis von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in München ein MRT gemacht worden. Anschließend kehrte Petkovic in das Reha-Zentrum von Physiotherapeut Klaus Eder nach Donaustauf zurück, in dem sie sich bereits in den vergangenen zwei Wochen aufgehalten hatte.

"Ich habe zuletzt so ungefähr fünf, sechs Stunden am Tag trainiert. Ich mache Stabilisationsübungen für den Rücken- und Rumpfbereich und auch für das Knie", berichtete Petkovic, die in Donaustauf im Hotel wohnt. Auch auf einem speziellen Crosstrainer darf die konstanteste Grand-Slam-Spielerin des letzten Jahres inzwischen trainieren.

Von dem Ergebnis der Untersuchung am Dienstag hatte Petkovic abhängig gemacht, ob sie die Reha fortsetzt oder nach Hause reist, um mit ersten Einheiten auf dem Court zu beginnen. Auf ihre Teilnahme an den Australian Open Mitte Januar hatte die 24-Jährige wegen der "tückischen Verletzung" (Petkovic) verzichten müssen. Die Blessur gab es bislang nach Angaben der Hessin weltweit nur 29-mal: "Da habe ich wirklich den Jackpot geknackt."

Trotz der Verletzungspause hatte Petkovic bislang Weltranglistenplatz zehn halten können. Allerdings hat sie in den kommenden Wochen einige Punkte zu verteidigen. In Paris hatte "Petko" 2011 das Viertelfinale erreicht, in Miami sogar das Halbfinale.

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