St. Pauli schafft vierten Heimsieg in Serie

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Brachte St. Pauli in die Spur: Marius Ebbers

Hamburg - Der FC St. Pauli schlägt am 7. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga in einem furiosen Spiel den TSV 1860 München. Zur Halbzeit hatten die Kiez-Kicker noch mit 0:2 zurückgelegen.

Hamburg (SID) - Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat seine Heimstärke eindrucksvoll unterstrichen. Gegen 1860 München drehte der Bundesliga-Absteiger innerhalb von nur acht Minuten die Partie und feierte trotz eines 0:2-Rückstand mit 4:2 (0:1) den vierten Erfolg am Millerntor in Serie. Zugleich hielten die Hanseaten nach dem siebten Spieltag Anschluss zu Spitzenreiter Spvgg Greuther Fürth, während die Löwen aus der Spitzengruppe zurückfielen.

Marius Ebbers (56.), Sebastian Schachten (57.) und Max Kruse (64./74.) sorgten mit ihren Treffern vor 24.487 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Millerntor für eine weitere Kiez-Party. München war zuvor durch Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth (44.) per Foulelfmeter und ein Eigentor von Kevin Schindler (47.) in Führung gegangen.

Bevor die Gäste aus dem Süden gefährlich vor dem Tor ihres Ex-Keepers Philipp Tschauner auftauchten, hatte St. Pauli die bis dato größte Möglichkeit des Spiels. Schindler traf aus halbrechter Position allerdings nur den Pfosten (39.). Unterhaltsam ging es weiter: allerdings vorerst in Richtung St.-Pauli-Tor. Markus Thorandt foulte den agilen Kevin Volland - Lauth verwandelte den Strafstoß abgeklärt in die Mitte.

Nach dem Wechsel sah es dann tatsächlich nach der ersten Hamburger Heimpleite der Saison aus. Volland hatte Billard mit Schindler gespielt, von dessen Bein der Ball ins eigene Netz sprang.

Die Elf von Trainer André Schubert drückte allerdings trotz des Rückstands weiter aufs Tempo und kam durch einen Doppelschlag von Ebbers und Schachten zum Ausgleich. Wie im Rausch spielte St. Pauli weiter: Kruse entschied die Partie mit seinen Saisontoren vier und fünf.

Der offensive Mittelfeldspieler war damit auch der Spieler des Spiels. Sein Partner Florian Bruns überzeugte ebenso. Bei den unerfahrenen Löwen ragten Volland und Routinier Daniel Bierofka heraus.

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