Osnabrück: Wollitz-Vorstellung am Donnerstag

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Claus-Dieter Wollitz kehrt nach Osnabrück zurück

Osnabrück - Die Rückkehr von Trainer Claus-Dieter Wollitz zum Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück ist perfekt. Der 46-Jährige wird am Donnerstag als Nachfolger von Uwe Fuchs vorgestellt.

Osnabrück (SID) - Die Rückkehr von Trainer Claus-Dieter Wollitz zum Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück ist perfekt. Der 46-Jährige wird am Donnerstag (15.00 Uhr) offiziell als Nachfolger des entlassenen Uwe Fuchs vorgestellt. Das bestätigte VfL-Sprecherin Yvonne Lehnfeld dem SID am Mittwoch. Über die Vertragslaufzeit machte der VfL keine Angaben. "Alle Details werden am Donnerstag bekannt gegeben", sagte Lehnfeld.

Im Spiel am Samstag gegen Darmstadt 98 wird Wollitz aber wohl noch nicht auf der Bank sitzen. Der Trainer war am vergangenen Donnerstag überraschend bei Energie Cottbus zurückgetreten, Rudi Bommer trat seine Nachfolge an. Die vergangenen Monate hätten ihm in seiner Funktion als Cheftrainer mit Managementfunktion in Cottbus viel Kraft gekostet. Er habe der Mannschaft nicht mehr helfen können.

Zudem litt Wollitz unter der Trennung von seiner Familie, die weiterhin in Osnabrück lebt. Der frühere Bundesliga-Profi genießt in Osnabrück Kultstatus und war dort als Spieler (1989 bis 1993) und Trainer (2004 bis 2009) aktiv.

"Claus-Dieter Wollitz ist unser Wunschkandidat. Wir brauchen jetzt jemand mit totaler Identifikation, der lila-weißes Blut in sich trägt", hatte VfL-Präsident Dirk Rasch in Anspielung auf die Vereinsfarben der Osnabrücker zuletzt erklärt.

Mit Platz zwölf erfüllten die Osnabrücker in dieser Saison als Zweitliga-Absteiger die Erwartungen bisher nicht. "Die Platzierung im unteren Mittelfeld, das unnötige Ausscheiden im NFV-Pokal, das entspricht nicht unserem Anspruch. Wir sehen keinen positiven Trend", sagte Rasch nach der Trennung von Fuchs. Als Interimslösung übernahmen die Co-Trainer Alexander Ukrow und Rolf Meyer das Team.

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