Österreich: Ende der Ära Constantini beschlossen

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Seine Zeit läuft ab: Dietmar Constantini

Wien - Einen Tag nach dem Ende aller Hoffnungen auf die EM-Qualifikation hat der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) Dietmar Constantini zum Nationaltrainer auf Abruf degradiert.

Wien (SID) - Einen Tag nach dem Ende aller Hoffnungen auf die EM-Qualifikation hat der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) Dietmar Constantini zum Nationaltrainer auf Abruf degradiert. Der 56-Jährige wird zwar noch bei den abschließenden Qualifikationsspielen am 7. Oktober gegen Aserbaidschan und vier Tage später in Kasachstan auf der Bank sitzen, anschließend jedoch seinen Platz räumen. Dies gab der ÖFB am Mittwochmittag bekannt. Spätestens am 18. November, dem Tag der Terminkonferenz für die WM-Qualifikation, soll ein Nachfolger gefunden sein.

"Wir haben gestern unsere letzte Chance nicht realisiert, damit hat sich die Situation verändert. Es ist absehbar, dass für eine Verlängerung des Vertrages zwischen dem ÖFB und Constantini keine Mehrheit erzielbar sein wird und daher der Vertrag mit dem 31. Dezember 2011 ausläuft", sagte ÖFB-Präsident Leo Windtner. Vorausgegangen war eine mehrstündige Krisensitzung des sechsköpfigen Verbands-Präsidiums im Mariott Hotel an der Wiener Messe.

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