Nowitzki und Co. siegen mit Mühe gegen Mazedonien

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Dirk Bauermann sah einen Sieg gegen Mazedonien

München - Die deutschen Basketballer um NBA-Champion Dirk Nowitzki haben auf dem Weg zur EM in Litauen (31. August bis 18. September) einen weiteren Sieg errungen.

München (SID) - Die deutschen Basketballer um NBA-Champion Dirk Nowitzki haben auf dem Weg zur EM in Litauen (31. August bis 18. September) einen weiteren Sieg errungen. Die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann gewann das vorletzte Länderspiel gegen Mazedonien nach einer insgesamt wechselhaften Leistung mit 70:68 (35:33). Den Sieg sicherte Heiko Schaffartzik mit einem Dreier vier Sekunden vor dem Ende.

"Heiko hat uns mit seinem super Dreier das Spiel gewonnen", sagte Nowitzki, der froh über die spannende Schlussphase war: "Bisher hatten wir noch nicht solch ein enges Spiel. Es war gut zu sehen, wie die Mannschaft reagiert, wenn es knapp wird."

Beim ersten Länderspiel in München seit dem EM-Finale 1993 waren vor 12.200 Zuschauern in der ausverkauften Olympiahalle Chris Kaman (14 Punkte), Nowitzki (13), Robin Benzing und Schaffartzik (beide 9) die besten Werfer bei der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Auf Seiten der Mazedoniers ragten Predrag Samardjiski, Pero Antic (beide 11) sowie Vlado Ilievski und Lester Mekkaleb (beide 10) heraus.

Viele leichte Ballverluste verhinderten, dass sich Deutschland in der ersten Halbzeit einen klaren Vorsprung erspielte. Mazedonien hielt die Partie lange Zeit offen und führten immer wieder. Nach dem Seitenwechsel verlor die deutsche Mannschaft zunächst völlig den Faden. Mit einer Energieleistung gelang aber doch noch die Wende.

Mit einem getapten Knie war Nowitzki vor der Begegnung aufs Feld gekommen, gab jedoch schnell Entwarnung: "Vor dem Spiel hat es ein bisschen gezwickt. Da war aber nichts, ich bin einigermaßen fit."

Die Generalprobe vor dem EM-Auftakt bestreitet die DBB-Auswahl am Sonntag (15.00 Uhr/RBB) in Berlin wiederum gegen Mazedonien. Davor ist die Mannschaft noch zu Empfängen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Christian Wulff eingeladen. Am Mittwoch wird es dann in Litauen ernst, wenn Nowitzki und Co. gegen Israel ins Turnier starten.

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