NBA-Ultimatum bis zum 10. Oktober

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NBA-Lockout: Keine Einigung in Sicht

New York City - In der Diskussion um ein Ende des Lockouts in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA haben sich die Fronten zwischen der Liga und den Spielern verhärtet.

New York (SID) - In der Diskussion um ein Ende des Lockouts in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA haben sich die Fronten zwischen der Liga und den Spielern verhärtet. Sollten beide Seiten bis zum 10. Oktober keine Einigung über einen neuen Tarifvertrag erzielen, werden zunächst die ersten beiden Wochen der Saison gecancelt. Zudem sagte die NBA sämtliche 114 Vorbereitungsspiele bis zum geplanten Ligastart am 1. November ab.

Wie es weitergeht, ist abolut ungewiss. Nach Auskunft des Spielervertreters Billy Hunter sind derzeit keine neuen Gesprächsrunden angesetzt: "Man kann sagen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt die Diskussion ergebnislos abgebrochen haben." Der stellvertretende Liga-Commissioner Adam Silver bestätigte diese Aussage: "Die Spielervereinigung NBPA hat uns mitgeteilt, dass es keine Basis für weitere Gespräche gibt. Wir sind allerdings nach wie vor bereit, rund um die Uhr nach einer Einigung zu suchen, um unsere Saison nicht zu gefährden."

Der Lockout war zum 1. Juli in Kraft getreten, weil sich die beiden Parteien nicht auf einen Tarifvertrag einigen konnten. NBA-Commissioner David Stern fordert nach wie vor eine Reduzierung der Gehälter um insgesamt 800 Millionen Dollar (560 Millionen Euro). Die Klubs sollen seit Inkrafttreten der letzten Tarif-Vereinbarung im Jahr 2005 mehr als eine Milliarde Dollar Verlust gemacht haben.

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