Nach Burn-out: Rangnick denkt an Comeback

Ralf Rangnick plant sein Comeback

Köln - Ralf Rangnick hat drei Monate nach seinem Rücktritt als Trainer des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 sein Burn-out-Syndrom offenbar überwunden und wieder Lust auf Fußball.

Köln (SID) - Ralf Rangnick hat drei Monate nach seinem Rücktritt als Trainer des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 sein Burn-out-Syndrom offenbar überwunden und wieder Lust auf Fußball. (Sportpsychologie: Gewonnen wird im Kopf) Der Fußballlehrer war am 22. September wegen eines Erschöpfungssyndroms als Schalke-Trainer zurückgetreten. Schon zu Beginn der kommenden Saison will Rangnick aber bei einem Profiklub als Chefcoach wieder auf dem Platz stehen.

"Ich denke, er wird 2012, spätestens im Sommer, auf die Fußball-Bühne zurückkehren," sagte Rangnicks Berater Oliver Mintzlaff der Sport Bild. Auch der Auslöser für die psychische Krankheit scheint mittlerweile gefunden. Helmut Groß, ein enger Freund von Rangnick, erklärte, dass der Grund für die starken gesundheitlichen Beschwerden ursprünglich die Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber war.

"Durch die Viruserkrankung war Ralf körperlich so erschöpft, dass die mentale Ermüdung schnell hinzukam. Er hatte plötzlich keine Energie mehr", sagte Groß. Auch Rangnick hatte bei seinem Rückzug erklärt, dass aktuell sein Energielevel nicht ausreiche, um die Schalker Mannschaft sportlich weiter voranzubringen. "Nach langer und reiflicher Überlegung bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich eine Pause brauche", hatte der 53-Jährige gesagt.

Mittlerweile hat Rangnick bei den Königsblauen auch seinen ursprünglich noch bis 2014 laufenden Vertrag aufgelöst. Die Abfindung soll eine Million Euro betragen haben. "Ralf Rangnick hat sich bei der Vertragsauflösung sehr gut verhalten und stand dem Verein nicht im Weg", sagte Schalkes Aufsichtsrats-Boss Clemens Tönnies.

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