Methe-Unfall: Ermittlungen laufen auf Hochtouren

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Bernd und Reiner Methe

Hamburg - Nach dem tödlichen Verkehrsunfall der Handball-Schiedsrichter Bernd und Reiner Methe am vergangenen Freitag ist die Unfallursache weiterhin unklar.

Hamburg (SID) - Nach dem tödlichen Verkehrsunfall der Handball-Schiedsrichter Bernd und Reiner Methe am vergangenen Freitag ist die Unfallursache weiterhin unklar. Während die Staatsanwaltschaft Rottweil ein Sachverständigen-Gutachten in Auftrag gegeben hat, sucht die Polizei nach einem Zeugen.

"Es spricht vieles für ein menschliches Versagen des Fahrers", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Rottweil am Montag im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID). Sollte sich der Verdacht der Ermittler bestätigen, würde die strafrechtliche Verfolgung eingestellt.

Schwerpunkt der Ermittlungen ist zurzeit aber ein Kfz-Gutachten, das der Frage nachgeht, ob ein technischer Defekt des nagelneuen Dienstwagens der Zwillinge den Unfall verursachte. Ein Ergebnis erwartet die Staatsanwaltschaft bis Weihnachten. Parallel dazu sucht die Polizei nach einem Zeugen, der am Freitagabend auf derselben Strecke unterwegs war und den Unfall gesehen haben könnte.

Klarheit herrscht unterdessen über den Unfallhergang. Auf dem Weg zum Bundesliga-Spiel zwischen HBW Balingen-Weilstetten und dem SC Magdeburg waren die Methe-Brüder auf gerader Strecke auf der B463 knapp 20 Kilometer vor Balingen auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem Lastwagen zusammengestoßen. "Wir gehen derzeit davon aus, dass den LKW-Fahrer keinerlei Schuld trifft", sagte der Sprecher.

Die kurzfristig abgesagte Partie wurde inzwischen neu angesetzt und soll am 14. Dezember um 19.45 Uhr nachgeholt werden.

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