Mertesacker-Wechsel zu Arsenal perfekt

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Perfekt: Mertesacker wechselt zu Arsenal London

Bremen - Zuletzt wurde noch um Details gefeilscht, jetzt ist alles klar: Nationalspieler Per Mertesacker wechselt von Werder Bremen in die englische Premier League zum FC Arsenal.

Bremen (SID) - Zuletzt wurde noch um Details gefeilscht, jetzt ist alles klar: Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker wechselt von Werder Bremen in die englische Premier League zum FC Arsenal. Über die Laufzeit des Vertrages machten beide Seiten keine Angaben, nach SID-Informationen erhält der 26-Jährige einen Vertrag bis 2015.

"Mit dem Wechsel nach London geht für mich der Wunsch in Erfüllung, einen weiteren Schritt in meiner Karriere zu machen. Die Premier League hat für mich schon immer eine reizvolle Herausforderung dargestellt", sagte Mertesacker. Mertesacker, der bei Arsenal knapp fünf Millionen Euro pro Jahr kassieren wird, freut sich auf die neue Aufgabe beim 13-maligen englischen Meister.

Oliver Bierhoff bezeichnete den Wechsel des 75-maligen Nationalspielers als weiteren Schritt nach vorne. "Für Per ist es eine neue sportliche Herausforderung. Arsenal ist ein europäischer Top-Klub", sagte der Teammanager der deutschen Nationalmannschaft vor dem EM-Qualifikationsspiel am Freitag gegen Österreich. Für Bremen hingegen tue es ihm Leid: "Per war das Gesicht von Werder."

Für die Verhandlungen mit Arsenal war Mertesacker von Bundestrainer Joachim Löw kurzfristig sogar einen Tag freigestellt worden.

Bereits nach der WM 2010 in Südafrika hatte Arsenal starkes Interesse an dem 1,98 Meter langen Innenverteidiger bekundet, der als Profi bislang nur bei Werder und Hannover 96 unter Vertrag stand. Akut wurde das Thema aber wieder am Sonntag, als der frühere Klub von Jens Lehmann in der Meisterschaft eine historische 2:8-Pleite bei Manchester United kassierte.

"Es war seit geraumer Zeit der Wunsch von Per, seine Karriereplanung noch einmal voranzutreiben und für einen großen europäischen Klub zu spielen. Arsenal war immer sein Wunschverein", sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs dem Sport-Informations-Dienst (SID). Der finanzielle Aspekt sei dabei nicht ausschlaggebend gewesen, versicherte Allofs.

Bremen plant keine weiteren Nachbesserungen. "Wir sind in der Abwehr gut aufgestellt", sagte Allofs, der voll auf die Zugänge Andreas Wolf und Sokratis Papastathopoulos vertraut.

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