Leno-Wechsel nach Leverkusen perfekt

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Bernd Leno bleibt in Leverkusen

Leverkusen - Der Transferpoker um Bernd Leno ist beendet. Der Torhüter wechselt vom Bundesligisten VfB Stuttgart zu Bayer Leverkusen und erhält beim Vizemeister einen Vertrag bis Juni 2017.

Leverkusen/ Stuttgart (SID) - Der wochenlange Transferpoker um Torhüter Bernd Leno ist beendet. Bayer Leverkusen hat das Tauziehen um das 19 Jahre alte Torhüter-Talent für sich entschieden und Leno bis zum 30. Juni 2017 vom VfB Stuttgart verpflichtet. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen, sie dürfte aber zwischen sieben und acht Millionen Euro liegen.

"Ich fühle mich bei Bayer 04 sehr wohl und bin dem Klub dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat, Bundesliga und Champions League zu spielen. Dieses Vertrauen möchte ich zurückzahlen", sagte Leno, der bis zum Jahresende an Bayer ausgeliehen war und in Stuttgart noch einen Vertrag bis Juni 2014 besaß.

Mit der Verpflichtung von Leno dürften die Tage des langzeitverletzten Nationaltorhüters René Adler beim Vizemeister gezählt sein. Dass Leno und Adler in der nächsten Saison bei Bayer spielen, hält selbst Sportdirektor Rudi Völler laut Sport Bild für "eher unwahrscheinlich".

Doch darüber wollten sich die Verantwortlichen unter dem Bayer-Kreuz zunächst keine Gedanken machen. Man freute sich erst einmal über den gelungenen Transfer, der sich über Wochen hingezogen hatte. Der VfB hatte zunächst zehn Millionen Euro Ablöse verlangt, Bayer wollte nur sechs Millionen zahlen.

"Mit Bernd Leno haben wir uns die Dienste eines der herausragenden Torhüter-Talente Deutschlands langfristig gesichert. Bernd hat uns in den vergangenen Monaten in einer schwierigen Situation sehr geholfen. Er hat den verletzten René Adler hervorragend vertreten und großen Anteil daran, dass wir das Achtelfinale der Champions League erreicht haben", sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler, während Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ergänzte: "Bernd Leno hat das Vertrauen, das wir in ihn gesetzt haben, trotz seiner Jugend und Unerfahrenheit im Profifußball vollauf gerechtfertigt. Er war in den vergangenen Wochen und Monaten stets ein Leistungsträger der Mannschaft. Mit seinen sehr guten Leistungen hat er sich diesen langfristigen Vertrag verdient."

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