Leichtathletik: WM-Aus für Dunn, Rodgers dabei

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Hallenweltmeisterin über 400m: Debbie Dunn (l.)

Raleigh - US-Sprinterin Debbie Dunn geht bei der Leichtathletik-WM in Daegu nicht an den Start. Die Hallenweltmeisterin über 400m hat ihre Teilnahme wegen einer Verletzung abgesagt.

Raleigh (North Carolina/USA) (SID) - US-Sprinterin Debbie Dunn geht bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu (27. August bis zum 4. September) nicht an den Start. Die Hallenweltmeisterin über 400m hat ihre Teilnahme am Saisonhöhepunkt wegen einer Verletzung abgesagt. Das gab der US-Verband USATF bekannt. Was genau die Ursache für den Ausfall ist, teilte die 33-Jährige nicht mit. Dunn hätte über 400m und in der Staffel eingesetzt werden sollen. Als Ersatz starten Jessica Beard (400m) und Keshia Baker (Staffel).

Mike Rodgers steht dagegen trotz seines positiven Dopingtests im US-Aufgebot. Der 26-Jährige wurde unter Vorbehalt für den 100-m-Sprint sowie für die 100-m-Staffel nominiert. Der in diesem Jahr weltweit viertschnellste 100-m-Läufer hatte nach eigenen Angaben versehentlich einen Energy Drink mit einer verbotenen Substanz getrunken. Ein unabhängiges Juristenteam der US-Anti-Doping-Agentur USADA wird entscheiden, ob Rodgers starten darf. Am Mittwoch soll die B-Probe geöffnet werden.

Auf die Reise nach Südkorea muss außer Dunn auch Hindernisläuferin Delilah DiCrescenzo verzichten. Die Dritte der US Trials wird durch Stephanie Garcia ersetzt. Im endgültigen US-Aufgebot stehen insgesamt acht aktuelle Weltmeister, darunter Allyson Felix (200m) und Sanya Richards-Ross (400m).

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