Leichtathletik-WM: 2348 Proben - keine positiv

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Bis jetzt blieb die WM von Dopingfällen verschont

Daegu - Trotz der Rekordzahl von mindestens 2348 Kontrollen gab es bis zum Schlusstag der Leichtathletik-WM in Daegu noch keinen Dopingfall. Das bestätigte der IAAF-Präsident.

Daegu (SID) - Trotz der Rekordzahl von mindestens 2348 Kontrollen gab es bis zum Schlusstag der Leichtathletik-WM in Daegu noch keinen Dopingfall. Das bestätigte am Sonntag Lamine Diack, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF.

Während der WM waren neben den erstmals erfolgten Bluttests bei allen 1848 Teilnehmern über 500 Urinproben genommen worden. "Die Auswertung ist erst für die ersten drei Tage erfolgt", erklärte dazu am Sonntag IAAF-Sprecher Nick Davies. Laut Diack wurden alle Finalisten kontrolliert, dazu weitere Athleten. Die A-Probe wird in Daegu analysiert, die B-Probe in einem anderen Labor.

Bei der WM 2003 hatte es drei Dopingfälle weniger bekannter Athleten gegeben. Insgesamt gab es in der Geschichte der Leichtathletik-WM 60 Dopingfälle, darunter allein 17 bei den Titelkämpfen 2001 in Edmonton/Kanada und zehn 2003 in Paris. Allerdings beinhalten diese Zahlen auch Athleten, die wegen früherer Delikte bestraft worden waren.

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