Athletik

Spezifisches Krafttraining verbessert die Laufökonomie

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Mit Krafttraining kann die Laufökonomie verbessert werden.

Eine spanisch-amerikanische Studie befasste sich mit den Effekten eines spezifischen periodisierten Krafttrainings auf ausdauertrainierte Läufer. Untersucht wurden die Auswirkungen des Krafttrainings auf das Potenzial, während Läufen bei Wettkampfgeschwindigkeit die Schrittlänge beizubehalten.

18 gut trainierte Mitteldistanzläufer (Bestzeiten für 1500 und 5000 m von 3 min 57 sec 12 sec und 15 min 24 sec 36 sec) nahmen als Probanden an der Studie teil. 

Drei randomisierte Gruppen in der Studie

Sie wurden randomisiert einer der folgenden Gruppen zugeteilt: 

1) periodisierte Krafttrainingsgruppe, mit einem variierenden Krafttraining über 8 Wochen an 2 Tagen pro Woche 

2) Krafttrainingsgruppe, die die gleichen Übungen wie Gruppe 1 durchführte, allerdings ohne wöchentliche Variationen 

3) Kontrollgruppe, die gar kein Krafttraining durchführte 

Signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen 

Die beiden Trainingsgruppen trainierten exzentrische Übungen für die ischiocrurale Muskulatur, schnelle exzentrisch-konzentrische Kontraktionen der Wadenmuskulatur, konzentrische Kontraktionen der Hüftbeuger sowie Kniebeugen, Umsetzen und Reißen. Gemessen wurde der prozentuale Verlust der Schrittlänge anhand eines Schrittlängen-Geschwindigkeits-Quotienten (SLS). Dabei ergaben sich signifikante Unterschiede (p < 0.05) bei den prozentualen Mittelwerten zwischen den 3 Gruppen. Gruppe 1 zeigte keine signifikante SLS Veränderung (0.36 0.95 %). Die anderen beiden Gruppen zeigten moderate bzw. hohe Einbußen (- 1.22 1.5 % und – 3.05 1.2 % für Gruppe 2 bzw. Gruppe 3). 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein periodisiertes, laufspezifisches Krafttraining den Verlust der Schrittlänge minimieren kann, welche typischerweise bei Ausdauerathleten während ermüdender Läufe auftritt. Dadurch lässt sich der Laufstil ökonomisieren und die Leistung verbessern. 

Quelle:

The Journal of Strength and Conditioning Research, 2008. 22 (4), S. 1176-1183.

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