THW Kiel wahrt weiße Weste

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Kiel wahrt die weiße Weste

Magdeburg - Der THW Kiel hat auch am 14. Bundesliga-Spieltag seine weiße Weste gewahrt. Die "Zebras" setzten sich in einem Kampfspiel beim SC Magsdeburg mit 33:26 (12:13) durch.

Magdeburg (SID) - Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat auch am 14. Bundesliga-Spieltag seine weiße Weste gewahrt. Die "Zebras" setzten sich in einem Kampfspiel beim SC Magsdeburg mit 33:26 (12:13) durch und führen die Tabelle weiter unangefochten an. Neuer erster Verfolger sind die Füchse Berlin, die das Spitzenspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 35:28 (17:12) gewannen.

Die Entscheidung in Magdeburg fiel innerhalb von drei Minuten. Nach einer 22:21-Führung des ersten deutschen Champions-League-Gewinners in der 49. Minute drehte der THW kurz auf und machte fünf Treffer in Folge zur 26:22-Führung. Diesen Vorsprung ließen sich die erfahrene Mannschaft von Trainer Alfred Gislason nicht mehr nehmen.

Herausragender Spieler beim Sieger war der ehemalige Nationalspieler Christian Zeitz, der aus allen Lagen warf und traf. Am Ende hatte der Weltmeister von 2007 neun Treffer auf seinem Konto. Siebenmal traf der Tscheche Filip Jicha. Bester Schütze beim SCM war Fabian van Olphen (6).

Die 9000 Zuschauer in der Berliner Max-Schmeling-Halle sahen eine packende Partie mit einem überragenden Silvio Heinevetter. Der Nationaltorwart brachte die Rhein-Neckar Löwen mit einer überdurchschnittlichen Quote zur Verzweiflung. "Wir haben derzeit einen Lauf. Der Sieg war auch in der Höhe verdient", sagte der Keeper.

Während die Gäste in der ersten Hälfte noch mithalten konnten, zogen die Füchse, die jüngst in der Champions League mit einem Sieg beim ungarischen Vertreter MKB Veszprem überrascht hatten, in der zweiten Halbzeit davon.

Sven-Sören Christophersen war mit sieben Treffern bester Werfer der Berliner, sechsmal traf Markus Richwien. Bei den Löwen trafen Krzysztf Lijewski (7) und Börge Lund am sichersten. Nach der vierten Saison-Niederlage verlieren die Mannheimer mit 17:9 Punkten so langsam den Anschluss an die Spitzengruppe.

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