Kerber scheitert in Rom im Halbfinale

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Niederlage gegen Scharapowa: Angelique Kerber

Rom/Köln - Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber muss weiter auf ihren dritten WTA-Tour-Titel warten, ist aber schon in French-Open-Form.

Rom/Köln (SID) - Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber muss weiter auf ihren dritten WTA-Tour-Titel warten, ist aber schon in French-Open-Form. Nach Siegen gegen ihre Fed-Cup-Kollegin Julia Görges und die tschechische Wimbledonsiegerin Petra Kvitova verlor die Nummer elf der Welt aus Kiel im Halbfinale des Sandplatzturniers in Rom gegen Maria Scharapowa mit 3:6, 4:6. Die russische Weltranglisten-Zweite war beim 2,2-Millionen-Dollar-Turnier für Kerber, die einen mittelmäßigen Tag erwischte, nicht zu schlagen.

Rom, "diese großartige Stadt", wie die 24-Jährige am Freitag getwittert hatte, war für Angelique Kerber dennoch ein gutes Pflaster. Der Erfolg gegen Görges (Bad Oldesloe) untermauerte ihren Status als deutsche Nummer eins, der folgende Viertelfinalsieg gegen Kvitova ließ dann die Großen der Szene vor den 111. French Open in Roland Garros (27. Mai bis 10. Juni) aufhorchen.

Gegen Scharapowa jedoch gab es am Samstagnachmittag wenig zu holen, im dritten Duell mit der früheren Weltranglistenersten holte sich Kerber ihre zweite Niederlage ab - ohne wirklich eine echte Siegchance zu haben. Am Ende entscheidend war in Kerbers sechstem Tour-Halbfinale der Aufschlagverlust zum 2:3 im zweiten Satz. Nach 90 Minuten verwandelte Scharapowa gleich den ersten Matchball.

Im Finale trifft Scharapowa am Sonntag auf Li Na. Die chinesische French-Open-Siegerin, Nummer acht der Setzliste, profitierte von einer Halbfinal-Absage der US-Amerikanerin Serena Williams (Nr. 9), die wegen einer Rückenverletzung passen musste.

Am Abend stehen in der "ewigen Stadt" noch die hochkarätigen Herren-Halbfinals auf dem Programm. Der Weltranglistenerste Novak Djokovic (Serbien) trifft auf Roger Federer (Schweiz/Nr. 3), French-Open-Sieger Rafael Nadal (Spanien/Nr. 2) wird von Landsmann David Ferrer (Nr. 6) gefordert.

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