Kaymer winkt Spitzenplatzierung

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Martin Kaymer hat eine Top-Platzierung im Blick

San Francisco - Deutschlands Golfstar Martin Kaymer ist bei der US Open im kalifornischen San Francisco weiter auf dem Vormarsch und hat vor der Abschlussrunde eine Top-Platzierung vor Augen.

San Francisco (SID) - Deutschlands Golfstar Martin Kaymer ist bei der mit acht Millionen Dollar dotierten US Open im kalifornischen San Francisco weiter auf dem Vormarsch und hat vor der Abschlussrunde eine Top-Platzierung vor Augen. Der 27-Jährige aus Mettmann zeigte auf der dritten Runde auf dem Par-70-Kurs im Olympic Club eine konzentrierte Leistung und spielte sich mit einer 69 und insgesamt 214 Schlägen auf den geteilten 14. Rang, den unter anderem auch Superstar Tiger Woods (USA) belegt.

Dem früheren Weltranglistenersten Kaymer unterliefen zu Beginn der Runde ein Bogey und ein Doppel-Bogey, ehe insgesamt sechs Birdies und zwei weitere Bogeys seine bislang beste Runde komplettierten. Der zweite deutsche Starter, Alex Cejka aus München, benötigte 70 Schläge und liegt drei Schläge hinter Kaymer auf einem guten 32. Platz.

Die Führung übernahmen mit je 209 Schlägen der Nordire Graeme McDowell und Jim Furyk (USA). McDowell, der bei der US Open 2010 seinen bislang einzigen Major-Titel auf der USPGA-Tour gefeiert hatte, lieferte eine starke 68 ab und war damit einen Schlag besser als Furyk. Der 42-Jährige hatte das Turnier bereits 2003 für sich entschieden.

Das Duo liegt damit zwei Schläge vor dem Schweden Fredrik Jacobsen (68). In Lauerstellung direkt dahinter befinden sich unter anderem die Routiniers Lee Westwood (England) und Ernie Els (Südafrika). Vor allem Westwood könnte nach der Tagesbestleistung von 67 Schlägen dem Führungsduo nochmal gefährlich werden.

Dagegen kann Woods die Hoffnungen auf seinen 15. Major-Triumph mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit begraben. Der 36-Jährige, nach zwei Runden noch im Führungstrio vertreten, erlebte auf seiner 75er Runde einen rabenschwarzen Tag. "Einige Fairways habe ich nur knapp verpasst, das macht hier aber schon einen großen Unterschied. Auch mit den Greens hatte ich zu kämpfen", sagte Woods.

Am Cut des zweitältesten Major-Turniers waren zuvor der nordirische Titelverteidiger Rory McIlroy und der englische Weltranglistenerste Luke Donald gescheitert.

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