Handball-Zoff: Heinevetter greift Strombach an

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Heinevetter greift DHB-Präsident Strombach an

Belgrad - Nach dem Olympia-Aus gibt es Zoff: Vor dem Abflug aus Belgrad griff Torhüter Silvio Heinevetter den Präsidenten des Deutschen Handball-Bundes (DHB), Ulrich Strombach, verbal an.

Belgrad (SID) - Nach dem Olympia-Aus der deutschen Handballer gibt es Zoff: Vor dem Abflug aus Belgrad griff Torhüter Silvio Heinevetter den Präsidenten des Deutschen Handball-Bundes (DHB), Ulrich Strombach, verbal an. "Ahnung vom Handball hat der nicht, wenn wir ganz ehrlich sind", sagte Heinevetter am Donnerstagmittag in einem Interview mit Sport1 und weiteren Medienvertretern. "Wenn man nicht ein einziges Hallo zur Mannschaft sagt und in den Medien erzählt, wir kommen ins Halbfinale, dann muss man sich überlegen, ob man nicht zu Hause bleibt als Präsident."

Strombach reagierte mit Unverständnis. "Ich glaube nicht, dass ein Silvio Heinevetter beurteilen kann, ob ich Ahnung vom Handball habe", sagte der DHB-Präsident der Tageszeitung Die Welt: "Ich bin jetzt schon seit 15 Jahren dabei, und in dieser Zeit hat sich nie jemand über mein Verhalten zur Mannschaft beschwert."

Strombach hatte nach dem Erreichen der EM-Hauptrunde im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID) vom möglichen Titelgewinn gesprochen. "Wenn wir das Halbfinale erreichen, ist alles möglich. Auch der Titel", hatte Strombach bei einem Besuch am vergangenen Sonntag im deutschen Lager gesagt.

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