Flensburg gewinnt Derby und zieht am HSV vorbei

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SG Flensburg-Handewitt mit wichtigem Sieg

Flensburg - Mit dem ersten Sieg im Nordderby seit 2009 hat die SG Flensburg-Handewitt dem HSV Hamburg im Kampf um die Champions-League-Plätze einen herben Dämpfer versetzt.

Flensburg (SID) - Mit dem ersten Sieg im Nordderby seit 2009 hat die SG Flensburg-Handewitt dem deutschen Handball-Meister HSV Hamburg im Kampf um die Champions-League-Plätze einen herben Dämpfer versetzt. Das Team von Trainer Ljubomir Vranjes gewann gegen die Gäste aus der Hansestadt mit 36:30 (18:15) und verdrängte den HSV vom dritten Tabellenplatz, der die direkte Qualifikation zur Königsklasse sichern würde.

Souveräner Tabellenführer bleibt der THW Kiel, der sich beim 28:15 (16:9) gegen den TV Großwallstadt nicht den Hauch einer Blöße gab und den 24. Sieg im 24. Saisonspiel verbuchte. Verfolger Füchse Berlin (38:8) empfängt am Sonntag den Tabellenletzten Eintracht Hildesheim.

Der zwölfmalige deutsche Meister VfL Gummersbach baute am Samstag zum Auftakt des 24. Spieltages gegen TuS N-Lübbecke seine Erfolgserie auf fünf Siege aus und verbuchte einen weiteren Big Point im Abstiegskampf. Die Bergischen gewannen 31:30 (14:13). Zudem spielte Ex-Meister TBV Lemgo bei TSV Hannover-Burgdorf 28:28 (15:17).

Acht Tage vor dem deutschen Duell im Champions-League-Achtelfinale bei den Füchsen Berlin suchte der deutsche Meister vor 6500 Zuschauern in der ausverkauften "Hölle Nord" erneut vergeblich seine Meisterform und enttäuschte auf der ganzen Linie. Schon vor der Pause hatten die aggressiven und unbequemen Gastgeber den HSV im Griff. Am Ende führten Holger Glandorf, Lasse Svan Hansen und Anders Eggert mit jeweils sieben Toren sowie der überragende Torwart Mattias Andersson die Flensburger zum Sieg.

"Für solche Spiele trainiert man jeden Tag. Heute hat einfach alles geklappt, das war überragend", sagte Andersson, der die Hamburger mit mehreren Glanzparaden zur Verzweiflung trieb. Sieben Tore von Domagoj Duvnjak halfen den am Ende demoralisierten Gästen nicht weiter.

Die Kieler machten vor 10.285 Zuschauern in der ausverkauften Ostseehalle kurzen Prozess mit den Großwallstädtern. Bester THW-Werfer war Momir Ilic mit sechs Toren.

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