Fürth verpasst Sprung an Tabellenspitze

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Robert Koch brachte die Gäste früh in Führung

Dresden - Die SpVgg Greuther Fürth hat nach der 1:3-Niederlage gegen Dynamo Dresden den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga verpasst.

Dresden (SID) - Die SpVgg Greuther Fürth hat den zumindest vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga verpasst und droht sogar seinen Platz im Spitzentrio zu verlieren. Im ersten Spiel nach der Winterpause verloren die Franken mit 1:3 (0:1) beim Aufsteiger Dynamo Dresden, der sich einen Tag nach der Vertragsverlängerung von Trainer Ralf Loose bis 2014 mit dem vierten Spiel in Folge ohne Niederlage ein wenig Luft von den Abstiegsrängen verschaffte.

Robert Koch erzielte mit seinem spektakulären siebten Saisontreffer (5.) die 1:0-Führung und gleichzeitig das erste Zweitliga-Tor des Jahres. Edgar Poté mit Tor Nummer acht in der laufenden Spielzeit (53.) und Zlatko Dedic (73.) machten den Sieg perfekt. Für die Fürther, bei denen Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah als Neuerwerbung nach sieben Monaten ohne Pflichtspiel nur auf der Bank saß, traf lediglich Sercan Sararer (62.).

Den besseren Kaltstart vor 23.555 Zuschauern erwischten die Sachsen, die ihre erste Chance zu einem sehenswerten Treffer nutzten. Roman Brégerie schlug einen langen, aber präzisen Pass aus der eigenen Hälfte auf Koch, der den Ball volley aus 18 Metern über den herauslaufenden Fürther Torhüter Max Grün in das Gehäuse lupfte. Das Spiel der Fürther wirkte gefälliger, das der Dresdner jedoch wesentlich zielstrebiger.

Dresden war dem 2:0 näher als Fürth dem Ausgleichtreffer. Fünf Tage vor dem Viertelfinal-Auftritt der Franken am Mittwoch im DFB-Pokal beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim hatte Christopher Nöte die erste große Chance (51.) zum Ausgleich erst nach dem Wechsel, als er völlig freistehend aus kurzer Distanz neben das Tor köpfte. Im Gegenzug schloss Poté einen Dresdner Konter zum 2:0 ab. Als der Fürther Bernd Nehrig in der Schlussphase mit einem Handelfmeter (79.) an Dynamo-Keeper Wolfgang Hesl scheiterte, war das Spiel endgültig entschieden.

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