Ägypter Zidan trauert um die Opfer von Port Said

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Mohamed Zidan: Bestürzt über die Katastrophe

Mainz - Der Mainzer Mohamed Zidan hat mit Bestürzung auf die Katastrophe in Port Said reagiert: "Die Nachrichten und die Bilder aus meiner Heimatstadt schockieren mich."

Mainz (SID) - Mohamed Zidan, derzeit einziger ägyptischer Bundesliga-Fußballer, hat mit Bestürzung auf die Stadion-Katastrophe in Port Said reagiert. "Die Nachrichten und die Bilder aus meiner Heimatstadt schockieren mich, sie machen mich sehr betroffen", sagte der Angreifer vom FSV Mainz 05. "Al-Masry ist mein Heimatverein, für den ich lange gespielt habe, auch in diesem Stadion. Ich habe sehr viel mit der Heimat telefoniert, meine Familie und meine Freunde, die in Port Said leben, sind von dem Unglück nicht betroffen. Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei den Opfern und ihren Angehörigen."

Zidan hatte 1998/99 für Al-Masry aus Port Said gespielt. "Ich bin eine Viertelstunde entfernt von diesem Stadion aufgewachsen. Hier habe ich als Kind meine ersten Spiele gesehen", sagte der 30-Jährige, der im Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) bei Schalke 04 mit einem Trauerflor am Arm auflaufen will, "um zu zeigen, dass meine Gedanken bei den Menschen in meiner Heimat sind".

Am Mittwochabend war es nach dem Spiel Al-Masrys gegen Al-Ahly Kairo zur schlimmsten Katastrophe der ägyptischen Fußball-Geschichte gekommen. 74 Menschen starben.

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