Fünf Dopingfälle beim Eissport-Weltverband

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ISU sperrt zwei Sportler wegen Dopings

Lausanne - Fünf Dopingfälle hat der Eissport-Weltverband ISU bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um drei Eisschnellläufer, eine Eisschnellläuferin und eine Eistänzerin.

Lausanne (SID) - Fünf Dopingfälle hat der Eissport-Weltverband ISU auf seiner Website (www.isu.org) bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um drei Eisschnellläufer, eine Eisschnellläuferin und eine Eistänzerin.

Die höchste Strafe sprach die ISU-Disziplinarkommission gegen Eistänzerin Anastasia Galjeta aus der Ukraine aus. Sie wurde für 18 Monate gesperrt. Bei der 19-Jährigen wurden bei einer Dopingkontrolle beim Junior-Grand Prix-Finale in Quebec (Kanada) am 10. Dezember 2011 das verbotene Diuretikum Furosemid gefunden. Furosemid kann als maskierendes Mittel für Dopingsubstanzen benutzt werden.

Für vier Monate gesperrt wurde die Eisschnellläuferin Mary Grace. Die 20 Jahre alte US-Amerikanerin war bei einer Wettkampfkontrolle in Calgary (Kanada) am 14./15. Januar während der Nordamerika-Ozeanien-Qualifikation für die Mehrkampf-WM 2012 in Moskau positiv auf ein pseudoephedrinhaltiges Mittel kontrolliert worden.

Drei Eisschnellläufer, Mitchell Whitmore (USA), Kirill Golubew (Russland) und Alexander Klenko (Kasachstan) verpassten die Anti-Dopingkontrollen. Als Ersttäter kamen sie mit der gleichen disziplinarischen Maßnahme davon: Verwarnung und Streichung aus der Ergebnisliste des betreffenden Wettkampfes.

Nach dem ISU-Antidopingreglement kann das Versäumen einer Dopingkontrolle mit einer zweijährigen Sperre geahndet werden. Die niedrigen Strafen begründete die ISU damit, dass die verspätet durchgeführten Anti-Dopingkontrollen negativ ausgefallen seien und sie zuvor nie gegen das Anti-Dopingreglement verstoßen hätten.

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