Play-offs: Straubing startet mit Paukenschlag

+
Straubing startet mit Sieg ins Viertelfinale

Köln - Play-off-Neuling Straubing Tigers ist mit einem Paukenschlag ins Viertelfinale der DEL gestartet. Der Vorrundensechste siegte im ersten Spiel beim Vizemeister EHC Wolfsburg 2:1.

Köln (SID) - Play-off-Neuling Straubing Tigers ist mit einem Paukenschlag ins Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet. Der Vorrundensechste siegte im ersten Spiel der "Best-of-seven"-Serie beim Vizemeister EHC Wolfsburg mit 2:1 (0:0, 2:0, 0:1). Ansonsten setzten sich am Mittwoch die Favoriten durch: Der ERC Ingolstadt bezwang die Düsseldorfer EG mit 5:3 (2:1, 1:2, 2:0), und die Mannheimer Adler legten gegen die Hamburg Freezers einen 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)-Sieg gegen die Hamburg Freezers vor.

Vier Erfolge sind zum Weiterkommen notwendig. Bereits am Dienstag hatte Titelverteidiger Eisbären Berlin 5:1 gegen die Kölner Haie gewonnen.

In Wolfsburg brachten Calvin Elfring (34.) und Carsen Germyn (40.) die Straubinger vor nur 2406 Besuchern im Mittelabschnitt in Führung. Nach dem Anschlusstreffer durch John Laliberte (50.) retteten die Gäste den Vorsprung über die Zeit.

3545 Zuschauer in Ingolstadt sahen eine abwechslungsreiche Partie: Nach dem 0:1 durch Jeff Ulmer (6.) dominierten zunächst die Gastgeber und zogen durch Tore von Jared Ross (11.), Derek Hahn (20.) und Nationalspieler Thomas Greilinger (27.) auf 3:1 davon. Tyler Beechey sorgte mit einem Doppelschlag (35. und 37.) für den Ausgleich. Christoph Gawlik (58.) und Joseph Motzko elf Sekunden vor Schluss besiegelten die Düsseldorfer Niederlage,

In Mannheim mussten die 9510 Zuschauer bis zur 21. Minute warten, ehe die Adler durch Ronny Arendt in Führung gingen. Der Nationalspieler scheiterte sechs Minuten später mit einer Riesenchance an Hamburgs Torhüter John Curry, ehe Christoph Ullmann mit dem 2:0 für die Vorentscheidung sorgte (30.). Yanick Lehoux beseitigte die letzten Zweifel, als er aus ganz spitzem Winkel unter Mithilfe von Curry traf (42.). Den Schlusspunkt setzte Ken Magowan (57.).

Mit seinem 412. Spiel im Adler-Trikot löste Kapitän Marcus Kink den Hamburger Manager Stéphane Richer als Mannheimer Rekordspieler ab. Torhüter Fred Brathwaite feierte seinen 20. Shutout in der DEL. "Wir haben schneller unseren Rhythmus gefunden und unsere Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht", sagte Ullmann. "Wir brauchen mehr Disziplin", meinte Hamburgs Trainer Benoir Laporte.

Auch interessant

Weitere Themen

Kommentare