DTB-Boss Altenburg setzt auf Ratgeber Becker

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Soll zukünftig den DTB beraten: Boris Becker

Frankfurt Flughafen - Der neue Präsident Karl Altenburg setzt auf Boris Becker als Ratgeber für den Deutschen Tennis Bund (DTB).

Frankfurt/Main (SID) - Der neue Präsident Karl Altenburg setzt auf Boris Becker als Ratgeber für den Deutschen Tennis Bund (DTB). "Wir werden uns im neuen Jahr zusammensetzen. Dabei geht es uns um seinen Rat für den Weg, den wir gehen wollen. Es ist doch klar, dass wir uns die Meinung des erfolgreichsten Tennisspielers anhören, den wir in unserem Land hatten", sagte Altenburg dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Der dreimalige Wimbledonsieger Becker hatte jüngst seine Bereitschaft bekräftigt, sich stärker im deutschen Tennis zu engagieren. Altenburg hatte Mitte November den bisherigen DTB-Präsidenten Georg von Waldenfels abgelöst. Zu seiner Führungsriege gehört auch der dreimalige Davis-Cup-Sieger Carl-Uwe Steeb als Vizepräsident Sport.

Mit großer Zuversicht blickt Investmentbanker Altenburg der neuen Saison entgegen. Besonders den Frauen um die Weltranglistenzehnte Andrea Petkovic (Darmstadt) und Wimbledon-Halbfinalistin Sabine Lisicki (Berlin) traut er den großen Coup zu. "Die deutschen Spielerinnen haben alle das Potenzial, um weiter nach vorne zu kommen. Vielleicht sogar nach ganz vorne. Dafür haben alle in der Turnierpause wieder hart gearbeitet", sagte Altenburg.

Für "Petko", mit der er am vergangenen Freitag bei einer Charity-Veranstaltung in Frankfurt/Main Mixed spielte, hat der DTB-Boss nur lobende Worte parat: "Sie ist eine tolle Spielerin, eine super Persönlichkeit und eine hervorragende Botschafterin für das deutsche Tennis."

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