Dresdener Poté schießt die "Löwen" ab

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Steuerte drei Tore zum Sieg bei: Mickael Poté (r.)

München - Dynamo Dresden hat den Negativlauf in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt und 1860 München den Wiesn-Abschluss vermasselt. Mickael Poté erzielte am 10. Spieltag beim 4:2 drei Tore.

München (SID) - Mickael Poté hat den Negativtrend von Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga nahezu im Alleingang gestoppt und den Münchner Löwen einen erneuten Rückschlag zugefügt. Der 26 Jahre alte Nationalspieler aus Benin brachte die Sachsen mit einem Dreierpack (13./16./60.) beim 4:2 (2:0) auf die Siegerstraße und sorgte nach zuletzt zwei Niederlagen wieder für ein Dresdner Erfolgserlebnis. Das vierte Tor der Gäste ging auf das Konto des Franzosen Romain Brégerie (59.). Die Ehrentore erzielte Daniel Bierofka (65./90.+2).

1860 München indes verliert immer mehr den Anschluss an die Spitzengruppe. Eine Woche nach dem 0:2-Pleite gegen die SpVgg Greuther Fürth kassierte der ehemalige Bundesligist die zweite Schlappe in Folge. Außerdem sah Sechzig-Profi Stefan Buck in der 55. Minute nach einer Notbremse die Rote Karte, es war bereits der zweite Platzverweis für den Abwehrspieler in dieser Saison.

Vor 35.000 Zuschauern in der Allianz Arena bewies Dresdens Matchwinner Poté, der im August vom französischen Erstligisten OGC Nizza zum achtmaligen DDR-Meister gewechselt war, mit seinem ersten Doppelpack für die Gäste gleich in der Anfangsphase seine Torgefährlichkeit. Zunächst war Poté mit dem Kopf zur Stelle, seinen Rechtsschuss zum 2:0 fälschte Buck noch leicht ab. Kurz vor der Halbzeit hätte der gebürtige Franzose fast noch seinen dritten Treffer erzielt. Doch Löwen-Keeper Gabor Kiraly war rechtzeitig zur Stelle. Den dritten Treffer holte Poté aber in der zweiten Hälfte nach.

Dresden-Coach Ralf Loose hatte auf die schwachen Abwehrleistungen seiner Mannschaft in den letzten zwei Partien mit acht Gegentoren reagiert und im Tor umgestellt. Der Ex-Bielefelder Dennis Eilhoff musste Ersatzmann Wolfgang Hesl Platz machen.

1860 tat sich lange schwer und fand nicht ins Spiel. Die größte Chance im ersten Durchgang besaß Kevin Volland. Nach schöner Vorarbeit von Benjamin Lauth ließ der 19 Jahre alte Youngster zunächst Cheikh Gueye austanzen, scheiterte dann aber im Abschluss an David Solgas Abwehrbein.

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