DHB-Chef: Keine Konsequenzen für Heinevetter

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Silvio Heinevetter: Kritik am DHB-Boss

Belgrad - Nationaltorhüter Silvio Heinevetter muss nach seiner Kritik an DHB-Präsident Ulrich Strombach im Anschluss an den K.o. bei der EM in Serbien nicht mit Konsequenzen rechnen.

Belgrad (SID) - Handball-Nationaltorhüter Silvio Heinevetter muss nach seiner massiven Kritik an DHB-Präsident Ulrich Strombach im Anschluss an den K.o. bei der EM in Serbien nicht mit Konsequenzen rechnen. "Nein. Ich verlange auch keine Entschuldigung. Klar sollte er sich mal überlegen, wie man miteinander umgeht, aber das sind doch Peanuts. Mund abputzen und fertig. Wir bauen auf ihn. Die Sache ist erledigt", sagte der Chef des Deutschen Handball-Bundes am Freitag dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Keeper Heinevetter hatte vor dem Abflug aus Belgrad Ulrich Strombach verbal angegriffen. "Ahnung vom Handball hat der nicht, wenn wir ganz ehrlich sind", hatte Heinevetter erklärt. Wenn man nicht ein einziges Hallo zur Mannschaft sage und in den Medien erzähle, wir kämen ins Halbfinale, dann müsse man sich überlegen, ob man nicht zu Hause bleibe als Präsident, so Heinevetter weiter. Strombach dazu: "Ach, das ganze wird überbewertet. Diese spontanen Aussagen eines jungen, unerfahrenen Spielers sind aus dem Frust geboren und zwischen Tür und Angel gefallen."

Deutschland hatte bei der EM nicht nur das Halbfinale verpasst, sondern sich auch erstmals nicht für Olympia qualifiziert. Dagegen hatte Strombach nach dem Erreichen der EM-Hauptrunde im Gespräch mit dem SID sogar vom möglichen Titelgewinn gesprochen.

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