DFB-Pokal: Auch Nürnberg erteilt Halle eine Absage

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Eintracht-Trainer Armin Veh wartet auf Klarheit

Halle - Das DFB-Pokalspiel zwischen Viertligist Hallescher FC und Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt wird nicht wie vom Klub aus Sachsen-Anhalt gemeldet in Nürnberg stattfinden.

Halle (SID) - Die Suche geht von vorne los: Das DFB-Pokalspiel zwischen Viertligist Hallescher FC und Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt wird nicht wie ursprünglich vom Klub aus Sachsen-Anhalt gemeldet am 30. Juni in Nürnberg stattfinden.

Der HFC hatte sich mit der Betreibergesellschaft des Stadions bereits geeinigt, doch aus dem Rathaus kam ein Veto: "Bei uns findet an jenem Tag das traditionelle Bardenfest statt. Da kommen etwa 250.000 Menschen nach Nürnberg. Es gab Sicherheitsbedenken. Wenn Fan-Gruppen, die sich nicht wohlgesonnen sind, auf dem Bahnhof ankommen, könnte es Probleme geben. Die Sache war uns zu riskant", sagte Christine Schüssler, die Leiterin des Bürgermeister-Amtes, der Mitteldeutschen Zeitung.

"Wir haben bis jetzt nur Absagen bekommen. Viele Alternativen gibt es nicht mehr. Trotzdem suchen wir weiter", sagte Halles Präsident Michael Schädlich der MZ. Da das heimische Kurt-Wabbel-Stadion momentan modernisiert wird, war eine Austragung in Halle nicht möglich. Deswegen sollte die Begegnung ursprünglich im Paul-Greifzu-Stadion in Dessau-Roßlau ausgetragen werden. Aufgrund von Sicherheitsbedenken und drohenden Krawallen war dies jedoch ebenfalls nicht möglich. Der HFC kontaktierte nach der Absage kurzfristig elf Stadionbetreiber in ganz Deutschland.

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