Derby: Eintracht wird Favoritenrolle gerecht

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Jubel bei der Eintracht: Derby-Sieg gegen den FSV

Frankfurt am Main - Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt hat seinem Stadtrivalen FSV Frankfurt beim 4:0 (3:0)- Sieg in der 2. Bundesliga eine Lehrstunde erteilt.

Frankurt/Main (SID) - Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt ist seiner Favoritenrolle im erst fünften Stadtderby gegen den "kleinen" FSV vollauf gerecht geworden. Die ambitionierte Mannschaft von Trainer Armin Veh gewann verdient mit 4:0 (3:0) und setzte sich nach dem dritten Auswärtssieg der Saison in der Spitzengruppe der 2. Liga fest. Der harmlose FSV wartet dagegen auch nach dem fünften Spieltag auf den ersten Erfolg und bleibt im Tabellenkeller.

"Nach der Führung haben wir mehr Sicherheit bekommen und verdient gewonnen", sagte ein zufriedener Eintracht-Coach Armin Veh nach einem über weite Strecken starken Auftritt seines Teams. "Man muss neidlos anerkennen, dass die Eintracht die bessere Mannschaft war. Bei uns wird der Knoten noch platzen", sagte FSV-Coach Hans-Jürgen Boysen.

Sebastian Rode brachte die überlegene Eintracht, die zu Gast im eigenen Stadion war, in der 17. Minute in Führung. Theofanis Gekas gelang in der 31. Minute per Foulelfmeter das 2:0. Der Grieche war im Strafraum von FSV-Keeper Patrick Klandt zu Fall gebracht worden. Benjamin Köhler machte noch vor der Pause (40.) einen Klassenunterschied deutlich und setzte in der 89. Minute auch den Schlusspunkt zum 4:0. Für die Eintracht war es der vierte Sieg (bei einem Unentschieden) im Duell gegen den Nachbarn. Zuletzt hatte es vor 49 Jahren, am 27. Januar 1962, ebenfalls ein 4:0 gegeben.

Die Eintracht erwischte vor 50.250 Zuschauern den besseren Start und hatte durch Gordon Schildenfeld schon in der vierten Minute die erste Chance. Klandt war jedoch auf dem Posten. In der Folgezeit entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, im dem sich der FSV keineswegs versteckte.

Auch nach dem Rückstand durch Rode, der aus kurzer Distanz traf, zeigte sich der FSV nicht geschockt. Nur wenige Sekunden später hätte Babacar Gueye den Ausgleich erzielen müssen, schob den Ball aber aus kurzer Distanz am Eintracht-Tor vorbei. Danach war der Widerstand des "Underdogs" gebrochen. Die Eintracht hatte fortan meist leichtes Spiel.

Obwohl der Absteiger nach dem Wechsel deutlich das Tempo rausnahm, geriet der Erfolg nie in Gefahr. Dem FSV war das Bemühen zwar nicht abzusprechen, letztendlich setzte sich aber die größere Klasse der Eintracht durch.

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