DEL: Adler bauen Vorsprung aus, Eisbären patzen

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Mannheim nutzte den Berliner Patzer

Köln - Spitzenreiter Adler Mannheim hat das Topspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen den ERC Ingolstadt gewonnen und den Vorsprung an der Tabellenspitze ausgebaut.

Köln (SID) - Spitzenreiter Adler Mannheim hat das Topspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen den ERC Ingolstadt gewonnen und baute seinen Vorsprung an der Tabellenspitze zum Jahreswechsel aus. Am 32. Spieltag setzte sich der sechsmalige deutsche Meister mit 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) gegen den Tabellendritten durch und profitierte zudem von einem Patzer von Verfolger Eisbären Berlin. Der Titelverteidiger unterlag bei den Krefeld Pinguinen 4:5 (2:1, 0:2, 2:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen und liegt nun mit 61 Punkten drei Zähler hinter den Adlern. Den entscheidenden Treffer im Penaltyschießen erzielte Krefelds Roland Verwey. Zudem verpassten die Eisbären durch die erste Niederlage nach zuvor sieben Siegen einen DEL-Saisonrekord.

In Mannheim war das Spitzenspiel lange Zeit ausgeglichen. Erst im Schlussdrittel zogen die Adler davon. Kenneth Magowan mit einem Doppelschlag (57. und 58.) sowie Ronny Arendt mit einem Empty-Net-Goal (59.) sicherten den Kurpfälzern den perfekten Jahresabschluss.

Die Kölner Haie erlitten derweil einen Rückschlag im Kampf um die direkte Qualifikation für die Play-offs. Die Mannschaft des ehemaligen Bundestrainers Uwe Krupp unterlag nach zuvor zwei Siegen bei den Iserlohn Roosters 4:6 (2:1, 0:2, 2:3) und rutschte mit 48 Punkten auf Rang acht ab. Mann des Abends war Iserlohns Nationalspieler Michael Wolf mit drei Überzahl-Toren (8., 36. und 41.).

In München wurde die Aktion "Volle Halle" für Gastgeber EHC München ein voller Erfolg. In der mit 11.000 Zuschauern erstmals in der 14-jährigen Vereinsgeschichte ausverkauften Olympiahalle setzte sich der EHC im bayerischen Derby gegen die Augsburger Panther deutlich mit 5:0 (0:0, 3:0, 2:0) durch. Stéphane Julien hatte die Gastgeber unter den Augen von Bundestrainer Jakob Kölliker mit einem Überzahl-Tor auf die Siegerstraße (21.) gebracht. Dann vergab zunächst Augsburgs Chad Bassen einen Penalty (23.), ehe Ulrich Maurer (23.) und Martin Schymainski (38.) für München auf 3:0 erhöhten. Nach nur 15 Sekunden im Schlussabschnitt traf David Wrigley zum 4:0 (41.). Schymainski besorgte mit seinem zweiten Treffer des Tages den 5:0-Endstand (44.).

Nicht weniger treffsicher zeigten sich auch der achtmalige Meister Düsseldorfer EG und die Hamburg Freezers. Düsseldorf beendeten die Mini-Krise nach zuvor zwei Niederlagen und schlug Schlusslicht Nürnberg Ice Tigers 5:1 (2:0, 1:1, 2:0). Durch den ersten dreifachen Punktgewinn im zwölften Anlauf stellte die DEG mit nun 46 Punkten den Kontakt zu Platz sechs her. Mit 48 Zählern liegen dort nach wie vor die Straubing Tigers, die bei den Hamburg Freezers mit 3:7 (1:1, 1:0, 1:6) unter die Räder kamen. Hamburg bleibt mit 55 Punkten Vierter.

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