Bruchhagen verlängert in Frankfurt bis 2014

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Macht bis 2014 weiter: Heribert Bruchhagen

Frankfurt am Main - Heribert Bruchhagen bleibt weiter der Mann an der Spitze bei Eintracht Frankfurt. Der 63-Jährige hat seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender um zwei weitere Jahre verlängert.

Frankfurt/Main (SID) - Heribert Bruchhagen bleibt weiter der Mann an der Spitze des Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt. Der 63-Jährige hat seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2014 verlängert. Bruchhagen, der früher auch schon einmal Manager von Schalke 04 war, führt die Frankfurter Fußball-Abteilung seit dem 1. Dezember 2003.

"Ich freue mich, dass jetzt Klarheit herrscht", sagte Bruchhagen: "Die Verantwortung für den Abstieg habe ich nach der letzten Saison sofort übernommen. Aber jetzt werden wir nicht mehr zurückblicken, sondern konzentriert an der Zukunft arbeiten." Bruchhagen nannte am Mittwoch drei Eckpfeiler seiner künftigen Arbeit: "Den sofortigen Wiederaufstieg, die finanzielle Konsolidierung und die Integration des Fanwesens." Die Frankfurter haben derzeit große Probleme mit Hooligans.

Bruchhagen wird jetzt für mindestens noch weitere zweieinhalb Jahre die Geschicke der Frankfurter leiten, im Sommer nächsten Jahres bekommt er allerdings einen neuen Kollegen im dann von bislang drei auf zwei Mitglieder verkleinerten Vorstand. Für Thomas Pröckl und Klaus Lötzbeier, die auf eigenen Wunsch ausscheiden, rückt am 1. Juli 2012 Axel Hellmann in den Vorstand.

Der derzeitige Vize-Präsident des Gesamtvereins erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2015 und wird die Verantwortung für Finanzen und Organisation übernehmen. Bruchhagens Arbeitsbereiche sind Sport, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

"Der Aufsichtsrat verbindet mit seiner Entscheidung im wesentlichen zwei Ziele: zum einen Fortsetzung der soliden Arbeit im Vorstand, die mit der Person von Heribert Bruchhagen verbunden ist. Zum anderen soll mit der Bestellung von Axel Hellmann eine bessere Verzahnung der Arbeit zwischen Eintracht Frankfurt Fußball AG und dem Verein - insbesondere bei der Gewinnung junger Talente - erreicht werden", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Wilhelm Bender.

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