Bolt: Aufregung und Übereifer Gründe für WM-Patzer

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Aufregung und Übereifer Gründe für WM-Patzer

Brüssel - Dreifach-Olympiasieger Usain Bolt hat sein Fehlstart-Debakel über 100 m bei der Leichtathletik-WM in Daegu mit Aufregung und Übereifer erklärt.

Brüssel (SID) - Dreifach-Olympiasieger Usain Bolt hat sein Fehlstart-Debakel über 100 m bei der Leichtathletik-WM in Daegu mit Aufregung und Übereifer erklärt. "Ich war nicht ganz bei mir. Ich wollte unbedingt loslaufen. Ich habe so etwas noch nie bei einem Rennen gefühlt", sagte der Jamaikaner auf der Pressekonferenz vor dem Diamond League-Finale am Freitag in Brüssel.

Bolt hatte sich bei den Titelkämpfen in Südkorea im Finale über die kurze Sprintdistanz zu früh aus dem Startblock gelöst und war disqualifiziert worden. Danach wiederholte er über 200 m in hochkarätigen 19,40 Sekunden und mit der jamaikanischen 4x100-m-Staffel in Weltrekordzeit von 37,04 seine Erfolge von Berlin 2009.

In der belgischen Hauptstadt bestreitet Bolt am Freitag sein zweites 100-m-Rennen seit der WM. Dabei trifft er erneut nicht auf Weltmeister Yohan Blake (ebenfalls Jamaika/200 m), der in Daegu nach Bolts Fehlstart gewonnen hatte. Am Dienstag hatte Bolt beim World-Challenge-Meeting in Zagreb seine persönliche Jahresbestzeit um drei Hundertstelsekunden auf 9,85 gesteigert, die Jahresweltbestzeit seines Landsmanns Asafa Powell (9,78) aber verpasst.

Für die Zukunft schloss Bolt nicht aus, weitere Disziplinen in sein Repertoire aufzunehmen. "Ich möchte etwa anderes machen, aber ich kann nicht sagen, was es ist", sagte Bolt. Bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London soll Bolt zu diesem Thema auf Anweisung seines Trainers schweigen.

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