DFB berät am Mittwoch über Zwanziger-Nachfolge

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Über seine Nachfolge wird beraten: Theo Zwanziger

Frankfurt am Main - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und die Vorsitzenden der Regional- und Landesverbände beraten am Mittwochmorgen über die Nachfolge von Theo Zwanziger.

Frankfurt/Main (SID) - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und die Vorsitzenden der Regional- und Landesverbände beraten am Mittwochmorgen über die Nachfolge von Theo Zwanziger. "Es kommt bei dem Treffen am Mittwoch in erster Linie darauf an, was Wolfgang Niersbach will. Er muss sich erklären, ob er für das Amt des DFB-Präsidenten bereit steht", sagte DFB-Vizepräsident Hans-Dieter Drewitz dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Die finanzielle Seite will Drewitz dabei aber nicht überbewerten. "Niersbach hat zwar noch einen Vertrag als Generalsekretär bis 2016, aber es ist ja heute nicht mehr so, dass das Ehrenamt Präsident wie noch zu Zeiten von Egidius Braun Hartz IV gleichkommt. Der hat ja damals nur 20 D-Mark erhalten", sagte Drewitz.

Niersbach gilt als Top-Kandidat für die Nachfolge von DFB-Boss Zwanziger, der spätestens im Oktober 2012 zurücktreten wird. Zwanziger selbst brachte offenbar Erwin Staudt, den ehemaligen Präsidenten des VfB Stuttgart, ins Gespräch. Zudem gilt Liga-Präsident Reinhard Rauball als einer der Kandidaten.

DFB-Mediendirektor Ralf Köttker erklärte am Montag: "Es wird am Mittwoch eine Zusammenkunft mit den Vertretern der Regional- und Landesverbände stattfinden, auf der die aktuelle Lage erörtert wird. Möglicherweise wird es danach mehr Klarheit geben."

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