Nowitzki führt Dallas in Denver zum Sieg

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Dirk Nowitzki feierte den vierten ieg in Folge

Denver - Dirk Nowitzki hat mit NBA-Champion Dallas Mavericks den vierten Sieg in Serie gefeiert.

Denver (Colorado/USA) (SID) - Dirk Nowitzki hat mit NBA-Champion Dallas Mavericks den vierten Sieg in Serie gefeiert. Bei den Denver Nuggets gewann der Titelverteidiger dank des glänzend aufgelegten 33-Jährigen mit 112:95 und ist für das Duell mit den Los Angeles Lakers am Mittwoch gerüstet. Nowitzki verbuchte beim wichtigen Erfolg gegen den Tabellennachbarn 33 Punkte, elf Rebounds und sechs Assists, der Würzburger war mit Abstand erfolgreichster Werfer des Abends.

Dem Topscorer gefiel vor allem das Zusammenspiel der Mavericks. "Wir werfen gut und bewegen den Ball. Wenn einer von uns gedoppelt wurde, hat er den Ball rausgespielt, und ein anderer hat den Wurf genommen. Es bringt Spaß, wenn alle an einem Angriff beteiligt sind", sagte Nowitzki. Auch Trainer Rick Carlisle war rundum zufrieden: "Das war ein ganz clever geführtes Spiel. Wir waren sehr diszipliniert, aggressiv, aber nicht hektisch."

Die sechstplatzierten Mavericks vergrößerten in der Western Conference mit jetzt 27 Siegen und 20 Niederlagen den Vorsprung auf den Siebten aus Denver (25:21). Außerdem entschied Dallas die Serie gegen die Nuggets mit dem dritten Sieg im vierten Aufeinandertreffen für sich. Bei gleicher Bilanz am Ende der "regular season" würde der Meister in der Tabelle vor Denver stehen.

Dallas musste wegen einer Knieverletzung auf Shawn Marion verzichten, löste seine Aufgabe aber souverän. Die Mavericks entschieden jedes einzelne Viertel für sich, die Entscheidung fiel Anfang des letzten Spielabschnitts. Nowitzki erzielte knapp acht Minuten vor Schluss fünf aufeinanderfolgende Punkte und sorgte für eine beruhigende 101:82-Führung. Denver fand danach nicht mehr ins Spiel zurück. Außerdem brach sich der italienische Nationalspieler Danilo Gallinari den linken Daumen und wird den Nuggets wohl vorerst fehlen.

Nowitzki, der mit seinen ersten fünf Würfen Erfolg hatte und in der laufenden Saison zum fünften Mal die 30-Punkte-Grenze durchbrach, wurde am Ende geschont. Deutschlands Sportler des Jahres verbrachte die letzten sechseinhalb Minuten auf der Bank.

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