Barthel verpasst Überraschung gegen Asarenka

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Für Mona Barthel war im Viertelfinale Schluss

Stuttgart - Nach einer Traumwoche hat Senkrechtstarterin Mona Barthel eine weitere Überraschung nur hauchdünn verpasst und ist im Viertelfinale des WTA-Turniers in Stuttgart ausgeschieden.

Stuttgart (SID) - (SID) - Nach einer Traumwoche hat Senkrechtstarterin Mona Barthel eine weitere große Überraschung nur hauchdünn verpasst und ist im Viertelfinale des WTA-Turniers in Stuttgart ausgeschieden. Die Wildcard-Inhaberin aus Neumünster unterlag der topgesetzten Australian-Open-Gewinnerin Wiktoria Asarenka nach einer erneut beeindruckenden Vorstellung mit 4:6, 7:6 (7:3), 5:7.

In der 2:48 Stunden langen Partie leistete sich Barthel 16 Doppelfehler, brachte Asarenka aber zum zweiten Mal binnen sechs Wochen an den Rand einer Niederlage. Im Halbfinale der Sandplatz-Hallenveranstaltung trifft die weißrussische Weltranglistenerste Asarenka, die ihre Jahresbilanz auf 27:1 Siege schraubte, am Samstag auf Agnieszka Radwanska (Polen/Nr. 4).

Am Freitagabend hatte Angelique Kerber (Kiel) gegen die tschechische Wimbledonsiegerin Petra Kvitova noch die Chance, als einzige Deutsche in die Vorschlussrunde des mit 740.000 Dollar dotierten Turniers einzuziehen. In einem weiteren Viertelfinale standen sich zuvor Maria Scharapowa (Russland/Nr. 2) und Samantha Stosur (Australien/Nr. 5) gegenüber.

Einen Tag nach ihrem ersten Sieg gegen eine Top-10-Spielerin überhaupt zeigte Barthel auch gegen Asarenka ihr großes Potenzial und bot der Nummer eins des Rankings Parolie. Die Entscheidung zu Gunsten von Asarenka fiel, als sie der Weltranglisten-35. im dritten Satz den Aufschlag zum Matchgewinn abnahm. Barthel, die die Partie bezeichnenderweise mit einem Doppelfehler beendete, hatte vor genau einem Jahr noch auf Rang 196 gestanden.

Der 1,85m großen Rechtshänderin Barthel hatten schon Anfang März beim Hartplatzturnier in Indian Wells gegen Asarenka gerade einmal zwei Punkte zum Überraschungscoup gefehlt. Barthel hatte am Donnerstag die Weltranglistensiebte Marion Bartoli (Frankreich) glatt in zwei Sätzen bezwungen. Im Januar hatte die deutsche Nummer fünf in Hobart ihren ersten Turniersieg auf der WTA-Tour gefeiert. Mit einem Halbfinal-Einzug in Stuttgart hätte Barthel den erstmaligen Sprung in die Top 30 besiegelt.

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