Barça locker ins Pokal-Viertelfinale gegen Real

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Sanchez hatte mit Barca Grund zum Jubeln

Pamplona - Trotz einer beschwerlichen Anreise ist Champions-League-Sieger FC Barcelona mit dem "zweiten Anzug" locker ins Viertelfinale des spanischen Pokals eingezogen.

Pamplona (Spanien) (SID) - Trotz einer beschwerlichen Anreise ist Champions-League-Sieger FC Barcelona mit dem zweiten Anzug locker ins Viertelfinale des spanischen Pokals eingezogen und trifft dort im vorgezogenen Finale bereits auf den Erzrivalen Real Madrid. Nach dem 4:0-Hinspielsieg sicherten am Donnerstagabend nach einem 0:1-Pausenrückstand bei CA Osasuna Alexis Sanchez (49.) und Sergi Roberto (72.) den 2:1 (0:1)-Erfolg der Katalanen, bei denen Trainer Pep Guardiola zahlreiche Stars geschont hatte.

Allerdings erlitt Innenverteidiger Andreu Fontàs einen Kreuzbandriss und fällt bis zum Saisonende aus. Der 22-Jährige ist Ergänzungsspieler bei den Katalanen und bestritt er seine fünfte Begegnung für Barca.

Lionel Messi wurde drei Tage nach seiner dritten Krönung zum Weltfußballer in Serie erst in der 58. Minute eingewechselt. Die Weltmeister Xavi, Carles Puyol und Cesc Fabregas saßen 90 Minuten auf der Bank. Bereits am 18. und 25. Januar kommt es jetzt im Viertelfinale zweimal zum Clasico, zunächst in Madrid, wo Barça bereits in der Meisterschaft 3:1 triumphiert hatte.

Schwieriger als der Einzug ins Viertelfinale hatte sich für den FC Barcelona die Anreise zum Achtelfinal-Rückspiel im Königspokal gestaltet. Denn die Katalanen mussten dabei erneut eine Odyssee auf sich nehmen. Laut spanischer Medienberichte verhinderte dichter Nebel im nordspanischen Pamplona die Landung des Flugzeugs des Champions-League-Siegers am Donnerstagvormittag. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola, die das Hinspiel mit 4:0 gewonnen hatte, musste stattdessen in das rund 100 Kilometer vom Spielort Pamplona entfernte Vitoria-Gasteiz im Baskenland ausweichen. Von dort setzten die Katalanen die Reise mit dem Bus fort.

Anfang Dezember 2010 hatte schon einmal eine Anreise der Katalanen nach Pamplona große Probleme bereitet. Aufgrund eines Fluglotsenstreiks kam der spanische Fußball-Verband RFEF zunächst der Bitte Barcelonas nach, das Ligaspiel von Samstagabend auf Sonntagnachmittag zu verschieben. Nach einem Protest Osasunas zog die RFEF die Entscheidung zurück, sodass Lionel Messi und Co. mit dem Zug zunächst nach Saragossa und von dort weiter mit dem Bus nach Pamplona reisen mussten.

Weil Barcelona nach dem vierstündigen Trip schließlich erst zwei Minuten nach dem ursprünglich für 20.00 Uhr geplanten Anpfiff im Stadion Reyno de Navarra eintrafen, hätte der anschließende 3:0-Erfolg sogar annulliert werden können. Osasuna und die anderen Klubs der Primera División verzichteten allerdings auf einen Einspruch gegen die Wertung.

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