Australian Open: Wozniacki bangt um Teilnahme

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Caroline Wozniacki von Handverletzung geplagt

Melbourne - Das Zittern geht weiter: Nach zahlreichen Absagen bangt nun auch die topgesetzte Caroline Wozniacki um ihre Teilnahme an den Australian Open.

Melbourne (SID) - Das Zittern vor dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres geht weiter: Nach zahlreichen Absagen bangt nun auch die topgesetzte Caroline Wozniacki um ihre Teilnahme an den Australian Open in Melbourne (16. bis 29. Januar).

Die Dänin plagt sich seit ihrer Viertelfinalniederlage in Sydney gegen Agnieszka Radwanska (Polen) am Mittwoch mit einer Verstauchung des linken Handgelenks und will wohl erst nach dem Besuch eines Spezialisten am Freitag eine endgültige Entscheidung über Absage oder Teilnahme fällen.

Zumindest eine erste Entwarnung gab es für Wozniacki am Donnerstag nach einer Röntgenuntersuchung. Eine schwere Blessur konnte ausgeschlossen werden. "Caroline ist voller Hoffnung, dass sie ab Montag dabei sein kann. Sie tut wirklich alles dafür", gaben die Turnierverantwortlichen des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres bekannt.

Eine zweite gute Nachricht gab es für Wozniacki wenige Stunden nach der Untersuchung am Donnerstag: Nach der 6:1, 5:7, 2:6-Halbfinalniederlage von Petra Kvitova gegen Li Na (China) in Sydney kann die Tschechin die Dänin zumindest noch nicht in dieser Woche von der Spitze der Weltrangliste verdrängen. Wimbledonsiegerin Kvitova hätte in der Olympiastadt von 2000 gewinnen müssen, um Wozniacki vom Platz an der Sonne zu vertreiben.

Die Organisatoren des "Happy Slam" in Melbourne indes sind von Absagen gebeutelt. Am Mittwoch hatte die ursprünglich an Position zehn gesetzte Andrea Petkovic (Darmstadt) ihre Teilnahme wegen einer Rückenverletzung abgesagt. Davor hatte die frühere Weltranglistenerste Venus Williams passen müssen. Die US-Amerikanerin leidet am Sjögren-Syndrom.

Auch Wimbledon-Halbfinalistin Sabine Lisicki (Bauchmuskelzerrung) und ihre Fed-Cup-Kollegin Julia Görges (Virus) sind nicht hundertprozentig fit. Ebenfalls angeschlagen sind die belgische Titelverteidigerin Kim Clijsters sowie Serena Williams aus den USA, die Russin Maria Scharapowa (beide Knöchelblessur) und die Italienerin Flavia Pennetta (Rücken).

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